Elon Musk: „Zeit für neue Technik-Generation ist gekommen“

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Ganz ehrlich, ihr habt nicht wirklich gedacht, dass er ein Plädoyer für die fossilen Brennstoffler halten würde, oder? Elon Musk, Tesla-Chef und hauptberuflicher E-Auto-Evangelist hat Reportern erzählt, der VW-Emissionsskandal zeige, dass Hersteller das Limit konventioneller Kraftstoffe erreicht hätten.

Während eines Auftritts in Belgien wurde Musk gefragt, ob der Emissionsskandal die Konsumenten dazu bringen würde, ihren Glauben in grüne Technoligien zu verlieren?

„Ich denke das Gegenteil ist der Fall“, sage Musk. „Was Volkswagen […] wirklich zeigt, ist, dass wir das Limit von dem erreicht haben, was mit Diesel und Benzin möglich ist. Die Zeit für eine neue Technik-Generation ist gekommen.“

Obwohl Musk es nicht ausdrücklich erwähnt hat, besteht kein Zweifel daran, dass „eine neue Generation“ für ihn in Form von Batterie-Power daherkommt.

Teslas aktuelles Flaggschiff ist das Model S P85D, ein 700 PS starker, vollelektrischer Viertürer, der in 3,3 Sekunden auf 100 km/h sprintet und eine potenzielle Reichweite von 480 Kilometer hat.

In der aktuellen Ausgabe des TopGear Deutschland-Magazins haben wir den P85D auf dem Red Bull Ring getestet und würden ersteren Wert definitiv nicht anzweifeln. Der Zweite hängt natürlich ein wenig davon ab, wie oft ihr in 3,3 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt.

Anfang des Monats hat Elon Musk außerdem bekanntgegeben, dass die ersten Exemplare des Tesla Model X – einem Siebensitzer-Crossover mit „Falken-Türen“ – die Werkshallen in Freemont vor Ende des Monats September verlassen würden. Die Preise für das Model X beginnen in den Staaten bei 76.200 US-Dollar (68.000 Euro). Für die vollausgestattete „Signature Series“ werden 132.000 US-Dollar (117.800 Euro) fällig.

Musk bestätigte ebenfalls, dass Tesla bald damit anfangen werde, mögliche europäische Standorte zu prüfen, an denen sowohl Autos als auch Batterien gefertigt werden sollen.

„Auf lange Sicht gibt es keinen Zweifel daran, dass wir eine lokale Produktion in Europa brauchen und zwar sowohl für Autos als auch für Batterien“, gab er zu. „In absehbarer Zeit, vielleicht irgendwann im nächsten Jahr, werden wir damit anfangen, potenzielle Standorte zu prüfen.“

Auf die Frage einer dänischen Zeitung, wann der erste Tesla die 1000-Kilometer-Marke knacken werde, antwortete Musk: „Ich würde sagen, 2017 ganz bestimmt.“

Game Over für den Diesel? Oder ist da noch Leben in der alten Technik-Bude?  

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