Renault will das Lotus-F1-Team übernehmen und schon 2016 in den Rennzirkus zurückkehren

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Renault hat Pläne, nicht mehr nur Motoren zu liefern, sondern als Werksteam in die Formel 1 zurückzukehren. So viel wissen wir bis jetzt. Heute ist die französische Marke der Formel-1-Startaufstellung ein ganzes Stück nähergekommen und zwar mit der Nachricht, dass man eine Absichtserklärung unterschrieben habe, das Lotus-F1-Team zu übernehmen.

Renault und Gravity Motorsports haben angekündigt, eine Mehrheit am britischen Team zu übernehmen und bereits 2016 in die Königsklasse des Motorsports zurückzukehren.

„Die Unterschrift dieser Absichtserklärung bedeutet Renaults ersten Schritt hin zu dem Projekt eines Renault Formel-1-Teams ab der Rennsaison 2016 und erweitert 38 Jahre voller Hingabe der Marke für die wichtigste Motorsport-Serie der Welt“, heißt es in der Ankündigung.

Obwohl die derzeitigen Probleme mit den Motoren für das Red-Bull-Team nur allzu bekannt sind – ein sehr öffentlicher Knatsch mit Red Bull führte dazu, dass Renault sein Engagement als F1-Motorenlieferant beendet – hat das Team eine lange und glänzende Formel-1-Geschichte, die bis ins Jahr 1977 zurückreicht.

Der Höhepunkt der letzten Jahre waren sicher die Saisons 2005 und 2006, als Renault – mit Fernando Alonso – sowohl die Fahrer- als auch die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft gewinnen konnte.

Uns wurde mitgeteilt, dass Renault und Gravity in den kommenden Wochen daran arbeiten werden „diese anfängliche Unternehmung in eine definitive Transaktion zu verwandeln“.

Das dürfte auch das Ende für den kriselnden Namen Lotus bedeuten. Lotus F1 war zuletzt in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten geraten und wurde vergangenes Wochenende beim Großen Preis von Japan gar von der Hospitality ausgeschlossen, weil es einen Zahlungsstreit mit den Verantwortlichen der Strecke in Suzuka gab.

Dennoch darf man sich über die Rückkehr eines erfolgreichen Werksteams freuen. Wir sind schon sehr gespannt, wie es mit Renault und der Formel 1 weitergeht. Was meint ihr dazu? Meinungen im Feld unter diesem Artikel sehr erwünscht ...

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