Der stärkste Tucson in der Geschichte der Tucsons debütiert auf der SEMA in Las Vegas

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Die Welt der Performance-SUVs wird nie wieder das sein, was sie mal war. Heute haben wir gelernt, dass Hyundai einen 700 PS starken Tucson vorbereitet. Und zwar für eine Messe in Las Vegas, die sich hauptsächlich um modifizierte Autos dreht.

Ja … äh … das ist der knuddelige, niedliche, Ich-habe-fünf-Jahre-Garantie-Tucson, der eigentlich für Familien und Hunde und Einkaufen und so entworfen wurde. Dieses Monster hier wird passenderweise „The Brute Ute“ genannt, was soviel heißt wie „Das brachiale Nutztier“. Erfunden hat es eine Firma namens Bisimoto Engineering und es ist absolut NICHT für Familien, Hunde, Einkaufen und so.

Der Grund für all das ist, dass Bisimoto den 2,4-Liter-Vierzylinder-Theta-II-Benziner des US-Tucson genommen hat und so gut wie alles, was sich darin befindet, durch High-Performance-Teile ersetzt hat. Also, RICHTIG-High-Performance-Teile. Im Prinzip ist das hier ein neuer Motor.

Dann sind da noch ein neuer Turbonetics-Turbolder, ein neuer Ladeluftkühler, eine spezielle Kupplung, ein Benzindruck-Regler und ein Boost-Controller. Am Ende des Tages schaut ihr hier auf das ganz und gar furchteinflößende Ende von 700 PS. Und weil das Ding ein kleiner Vierzylinder ist, dürften das ziemlich turbolochige 700 PS sein. Auf der anderen Seite: Es sind nach wie vor 90 PS mehr als in einem Lamborghini Huracán.

Keine Zeit zum Luftholen? Es geht noch weiter. Der von Grund auf böse Tucson sitzt auf einem Luftfahrwerk, hat Toyo-Pneus, eine Vier-Kolben-Bremse, einen neuen Grill, eine Pulverbeschichtung und – jetzt kommt's - „Hyundai-Originalzubehör-Schmutzfänger“. Gott sei Dank.

Weil dieses Auto für die SEMA gebaut wurde, kriegt es obendrein ein Infinity-Soundsystem sowie ein „Euro-inspiriertes“ Lederinterieur mit Rennsitzen und kurzem Schaltknauf.

„Nach hunderten von Stunden, in denen wir neue Motorenteile entwickelt und getestet haben, sind wir zuversichtlich, das dieses Aggregat hält, was wir uns von ihm versprechen“, sagt Bisi Ezerioha, Besitzer und Chefentwickler von Bisimoto Engineering.

Und mal ganz nebenbei: Mit Hyundais neuer Performance-Submarke „N“ und dem früheren BMW-M-Entwicklungschef am Ruder – wer sagt denn, dass es künftig nicht auch eine offizielle Power-Variante des Tucson geben könnte? Na gut, vielleicht kommt diese "ein kleines bisschen" schwächer daher. Aber würdet ihr nicht auch zu gerne sehen, wie so ein Teil einem Porsche Cayenne Turbo das Leben schwer macht?

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