Das Internet macht die Studie Gripz zu einem Sportwagen, aber Nissans Bosse sagen, der 370Z ist noch nicht tot

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Auf der Frankfurter IAA hat Nissan den Gripz enthüllt, ein ziemlich hohes, ziemlich spitzes Concept Car, das man als „radikalen Sport-Crossover“ titulierte.

Die Erwähnung des Wortes „Sport“ in Verbindung mit der Präsenz des Buchstabens „Z“ im Namen, veranlasste die Welt (also … zumindest uns) zu Spekulationen. Könnte der Gripz eine Vorschau auf eine neue Generation von Nissan-Z-Boliden sein? Womöglich sogar ein Crossover-Nachfolger für den 370Z?

Nun geht ein Freund von TopGear, der Pixel-Künstler RC82 Workchop, noch einen Schritt weiter und morpht den Gripz zu etwas Flacherem, Geschmeidigerem und „Z-igerem“. Seine Kreation nennt er „390Z“. Klingt interessant, oder?

Obwohl der 370Z nun schon sechs Jahre auf dem Buckel hat, hat Nissan allerdings keine Eile, ihn zu ersetzen. Philippe Klein, Nissans oberster Produktplaner, erzählte uns nämlich in Frankfurt, das der alte Hund definitiv noch bellt.

„Es gibt keine Dringlichkeit beim 370Z“, sagte Klein. „Er stellt für die Firma noch immer einen guten Wert dar. Er hat einen guten Kundenstamm.“

Ein wie auch immer gearteter 370Z-Nachfolger scheint also noch eine Weile auf sich warten zu lassen. Und Klein wollte sich nicht entlocken lassen, ob der Gripz die Zukunft von Nissans Z-Autos bedeutet. „Im Moment ist es zu früh für irgendetwas Detailliertes“, sagte er, „es gibt keine Dringlichkeit.“

Könnte diese mangelnde Dringlichkeit bedeuten, dass der traditionelle Z mit zwei Sitzen und Heckantrieb vor dem Aus steht? Gut möglich.

Klein sagt: „Offensichtlich sind Crossover ein wichtiger Trend für viele unterschiedliche Kunden. Und es ist ein Bereich, wo wir die Kundenwünsche in der Vergangenheit sehr gut erkannt haben. Wir haben uns eine gute Position erarbeitet und wollen diese Position weiter kultivieren.“

Der Gripz, sagt Nissan, ist ein Versuchsfahrzeug, um neue Richtungen in Sachen „Dynamik und Sportlichkeit“ zu erforschen, während man die „Zwänge“ von Verbrauch und CO2-Ausstoß berücksichtigen muss (der Gripz ist eine Hybrid-Studie).

Egal, wie der Nachfolger des 370Z auch aussehen mag, es ist gut möglich, dass er auf einen Saugmotor verzichtet. Angesprochen auf eine mögliche Aufladung für Z-Modelle, meinte Klein, dass Nissan „offen sein“ und „alle möglichen Optionen in Erwägung ziehe“.

All das deutet auf etwas Großes an Nissans Performance-Car-Horizont. Ist Z tot? Diskutiert mit und sagt uns, wie der nächste Z aussehen sollte ...

 

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