Der „neue Dino“ wird sich unterhalb des 488 in die Palette aus Maranello schieben

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Ferrari-Ingenieure haben uns etwas über ein kleineres Auto mit Turbo-V6 und Mittelmotor verraten. Einen neuen Dino, wenn ihr so wollt. (Das großartige Original findet ihr – neben dem 488 GTB und dem 488 Spider – in der Bildergalerie.)

Der neue V8-Motor im 488 ist so stark, dass es Platz für ein Auto darunter gibt – etwa zum Preis des California T, also rund 180.000 Euro.

Firmenchef Amedeo Felisa spricht über die verbesserten CO2-Werte aufgrund von Turbos. Und wie wäre es mit einem V6, um CO2 zu reduzieren, fragen wir. “Natürlich, im Lauf der Zeit können wir die Emissionen durch Hubraum-Downsizing verringern. Wahrscheinlich wird es einen V6 in unserer Zukunft geben.” Und wäre das dann ein kleineres Auto? “Man würde kein größeres mit einem V6 ausstatten”, lächelt er.

 Ein verkürzter Testwagen wurde bereits in der Gegend um Ferraris Hauptquartier in Maranello gesichtet, wie er mit einem V6-artigen Sound die Straßen durchpflügte.

Ein Ingenieur erzählte uns, dass das V6-Auto noch nicht beschlossene Sache ist, denn es gibt Schwierigkeiten. Das Ziel sind 200 PS pro Liter. Das bedeutet so etwas wie 580 PS aus einem V6 mit 2,9 Liter Hubraum. Aber dergleichen belastet die Motorkomponenten stark und so ist das Aggregat noch nicht fertig. Der neue Motor wird vom 3,9-Liter-V8 des 488 abgeleitet. Ein V6 mit einer Flatplane-Kurbelwelle ist sehr ungewöhnlich, aber Ferrari will angeblich in diese Richtung gehen – was einen ziemlich seltsamen Sound mit sich bringen würde.

Ein kompakterer Motor und ein sorgfältiges Packaging für zwei Insassen und ihr Gepäck würde bedeuten, so sagt man uns, dass das Auto kleiner und viel leichter sein könnte. „Wir denken an etwa 1000 Kilo, aber natürlich werden wir das nicht schaffen“, sagt ein Ingenieur.

Mit weniger Gewicht und weniger Zylindern kommen Sprit- und CO2-Sparen stark zum Tragen. Aber es ist ein Mythos, dass Ferrari durch Flottenverbräuche und CO2-Limits in Europa oder den USA bedrängt wird. „Wir bekommen Ausnahmen, weil man merkt, dass wir nur ein Tropfen im Ozean sind“, so Felisa. Aber es ist immer vorteilhaft, guten Willen zu zeigen.

So verringert Ferrari den Spritverbrauch und die CO2-Emissionen seiner Palette weiter, und Felisa sagt, dass Hybride zumindest in den nächsten fünf Jahren nicht nötig sind. Der V12-Hybrid LaFerrari war eine zu schwierige Übung und zu teuer, um dasselbe im großen Maßstab zu wiederholen.

Also ein Ferrari mit V6-Mittelmotor, kompakt und leicht, ohne Hybridzeug. Aufregend oder nicht so?

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