Neuer Kundensportler mit rund 585 PS, Slicks und Flügel ersetzt den alternden Z4. Gehört euch für 451.000 Euro

 

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Auf der IAA in Frankfurt (17. bis 27. September 2015)  lässt uns BMW endlich sehen, was unter dem Tarnanzug des Erlkönigs steckte, der vor ein paar Wochen herumfuhr.

Heiliger Schutzpatron aller Großflügler, es war das Warten wert.

Der alternde Z4 GT3 war gestern. Als BMWs GT-Kundenrenner übernimmt nun der sehr niedrige, sehr breite und großflüglige M6 GT3.

Also, wenn ihr bei Forza 6 richtig gut geworden seid und jetzt reale Rennen fahren wollt: Alles, was ihr braucht, sind 451.000 Euro, ein Sturzhelm und ein schöner Vorrat an Wagemut.

Auf einem Stahl-Chassis basierend, bekommt der M6 GT3 einen geschweißten, FIA-konformen Überrollkäfig und Crashstrukturen aus Carbon vorn und hinten – nur für den Fall, dass ihr bei realen Rennen doch nicht so gut seid, wie ihr dachtet.

Er behält die M-TwinPower-Turbo-Version des 4,4-Liter-V8, bekannt aus dem M5 und M6, der ein bisschen aufgemöbelt wurde und die Kraft über ein sequenzielles Sechsgang-Transaxle-Getriebe überträgt.

Die Regeln diktieren, dass der GT3 „nur” 585 PS Leistung bringen darf. Deswegen hat er etwas weniger Power als der Straßen-M6 mit Competition-Paket.

Aber was der Renner an Power verliert, macht er bei Aerodynamik und Gewicht wieder wett.

Rigoroses Rausschmeißen aller nicht benötigten Teile hat zu einer Gewichtsersparnis von 625 Kilo gegenüber dem Straßen-M6 geführt, der Renner bringt nur 1300 Kilo auf die Waage.

Um die Luftführung zu verbessern, und um in den Radhäusern Platz für genug Renngummi zu schaffen, ist das Auto stark angeschwollen. Mit seinem weit aufgerissenen Maul und den breiteren Wangen sehen die vertrauten, katzenartigen Züge des M6 aus, als wäre der Wagen zu dicht an die Düse eines Dyson-Airblade-Handtrockners geraten. Was ihm gut bekommen ist.

Rennfedern haben ihn dicht an den Boden gedrückt, und er erhielt einen großen Spoiler am Kinn, eine zentralere Fahrerposition, ein endloses Aufgebot an Abrisskanten, und den größten und besten Flügel, den die Bayerischen Motoren-Werke auftreiben konnten.

Und wie Mercedes beim C 63 DTM hat auch BMW eine liebevoll mit M-Streifen beklebte, straßengängige Version für uns normale Sterbliche hervorgebracht. Allerdings nur für den amerikanischen Markt.

Limitiert auf lediglich 100 Stück, ist die rund 146.000 Euro teure M6 Competition Edition in Carbonfasern eingewickelt, und hat einen Leistungszuwachs auf 600 PS und 700 Newtonmeter erhalten.

Die Frage ist also: Straße oder Rennstrecke?

 

 

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