Ist dieser IAA-Exot das Ding mit dem besten Namen der Welt?

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Dieser außergewöhnliche Wagen wird Thunder Power genannt, also sowas wie Donnermacht, Donnerenergie, Donnergewalt. Aber es ist ein Gegenstand. Ein reales Auto, enthüllt in irgendeiner Ecke der IAA (ihr wisst ja: 17. bis 27. September), und es hat einen rein elektrischen Antrieb mit rund 450 PS.

Das Ding ist die Kopfgeburt von Firmenchef Wellen Sham, einem Mann, der vor vier Jahren eine Werkzeugfirma übernahm und sie in einen Lieferanten für exzellent benannte Elektroautos verwandelte.

Der Name, er ist einfach … großartig, oder? „Woher der Name kommt? Weil er elektrisch ist,” erklärt uns Sham. Ziemlich simpel.

Wenn ihr über die Benennungsfrage hinweg seid – dieser Thunder Power muss ein Indianerhäuptling sein oder stammt er aus einem Flash-Gordon-Cartoon? –, dann habt ihr jetzt den Kopf frei, und wir können euch klarmachen, dass das Chassis von Sham selbst entwickelt wurde.

„Wir entwickeln eine neue Technologie, mit der sich Carbonfasern, Aluminium und Stahl mischen lassen,” so Sham. Aus dieser Mischung ist das ganze Ding – sowohl Chassis wie Karosserie.

Sham hat die Technologie patentieren lassen. Sie bietet eine flexible, modulare Basis, die sich auch für ein (größeres) SUV oder einen (kleineren) Sportwagen nutzen ließe.

Wir kommen gleich zurück auf den Sportwagen – Sham will offenbar einen bauen. Aber er hat nicht nur das Chassis des Thunder Power entwickelt, inklusive Multilink-Aufhängung, sondern auch das Batteriepaket und den Motor.

Wieviel PS? Für die Limousine etwa 450 PS und 460 Newtonmeter. Sham selbst gibt zu, dass die Zahlen einen nicht direkt, ähm, blitzartig umhauen. „Es ist nicht wirklich viel,” sagt er uns. Doch es reicht für einen Tempo-100-Sprint in weniger als fünf Sekunden, und eine Spitze von 250 km/h.

Der Thunder Power hat Hinterradantrieb und eine Reichweite von rund 650 Kilometer. Ach ja, und jede Menge Leder und Holz, ein riesiges Display, das das gesamte Armaturenbrett bedeckt und ein Interieur, das von Zagato gestaltet wurde.

„Wir haben die Konzeptphase abgeschlossen”, sagt Sham, „und sind jetzt im Homologationsprozess.”

Wenn er 2017 in Serie geht, macht der Wagen euch rund 65.000 Euro ärmer. Aber ebenso von Interesse ist ein weiteres Auto, das neben der Thunder Power Limousine steht – eine Thunder Power Sportlimousine mit 1000 PS.

„Wir wollen nur 80 Stück von ihm bauen, als limitierte Edition,” so Sham. “Das Rennauto hat Allradantrieb und den gleichen Antriebsstrang wie die 450-PS-Version, nur stärker. Er hat auch dasselbe Chassis, doch mit Rennfahrwerk und einem anderen Motor.”

Das Rennauto mit seinen ganzen 1000 Pferdestärken wurde auf die Beine gestellt, “um zu zeigen, was wir können. Wir werden einen Sportwagen bauen.” Kommen könnte er irgendwann in den nächsten paar Jahren.

Also, das wärs mit dem Thunder Power. Er wird in China gebaut, und er kommt. Und jetzt kriegt euch wieder ein und versucht, das Chinaböller-Donner-Power-Ding wieder aus dem Kopf zu bekommen …

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