Das radikal neue Konzept deutet auf einen möglichen Sport-Crossover hin

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Dieses Auto ist eine Hommage an den Rallye-Safari-Sieger Nissan 240Z. Allein dafür bekommt der Wagen schon Stammtisch-Helden-Punkte. Und die Tatsache, dass er ein japanischer Banzai-Bomber ist, mit Selbstmördertüren, reinem Elektroantrieb und einem aggressiven Gesicht? Dafür gibts doppelte Punktzahl.

Dies ist das Nissan Gripz concept. Es wurde nun auf der Frankfurter IAA (17. bis 27. September) enthüllt. Jawohl, da lauert ein „Z“ im Namen. Z wie Zukunft oder Z wie in 370Z. Also ein künftiges Z-Auto von Nissan? Wäre sicher interessant, wenn …

Aber erstmal zurück zum Auto selber. Obwohl es dem großartigen 240Z Tribut zollt, wurde der Gripz als hochbeiniger Sportwagen gestaltet, der den Staffelstab vom Sway Concept übernimmt – das im Frühjahr in Genf enthüllt wurde – und ihn in deutlich sportlichere Gefilde trägt.

Der Gripz ist 4,10 Meter lang – das ist etwa die Länge des Juke –, 1,89 Meter breit und 1,50 Meter hoch. Darunter steckt ein Carbon-Rahmen, mit Paneelen im Panzerplatten-Stil darüber. In der Bildergalerie könnt ihr den riesigen V-förmigen Grill, die fehlende B-Säule und die nach hinten öffnenden Fondtüren bewundern.

Die schwungvolle Silhouette läuft in einem interessanten Heck aus. In die Scheinwerfer sind Kameras integriert, um eure Offroad-Fahrten zu dokumentieren. Das ist wichtig, da sich der Gripz laut Nissan nicht nur für schäbige Stadtstraßen eignet, sondern auch um „an einem freien Tag über einen Bergpass zu fahren“.

Wir würden zur Vorsicht raten, auf diesem Pass, wenn wir uns diese 22-Zoll-Räder ansehen, die „von Rennrädern inspiriert“ sind, und die dünnen Bridgestone-Spezialreifen mit hohem Druck. Auf Eis könnte es damit haarig werden.

Genauso beim Antrieb. Der Gripz hat einen Benziner  (Größe unbekannt), der die Batterien auflädt, die dann wiederum den Elektromotor aus dem Nissan Leaf speisen. Leistungsdaten wurden nicht genannt, aber die Beschleunigung soll „gleichmäßig, flott und linear” sein.

Innen gibt es den üblichen Designstudien-Firlefanz: Schalensitze, eine vom Radsport inspirierte Mittelkonsole und auffällige Röhrenelemente. Nissan nimmt Bezug auf die Tour de France.

Die Frage ist natürlich, ob Nissan das Ding bauen wird. Sowohl der Qashqai wie der Juke verkaufen sich gut, und Crossover machen einen Großteil der Nissan-Verkäufe aus. Würde ein Sport-SUV wie der Gripz diese Palette erweitern?

„Welchen Einfluss das Design dieser Studie auf die nächste Crossover-Generation haben wird, muss man sehen,” sagt Shiro Nakamura von Nissan. „Aber wir sind neugierig auf die Reaktion des Publikums.”

Das ist ein dickes, fettes „Nein”, zumindest für die Gegenwart. Aber ihr seid das Publikum. Also, was ist eure Reaktion auf den Gripz?

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