Wir fragen den Designer nach dem neuen „erwachsenen“ Look des Mégane, der Hybridversion und der kommenden Sportvariante

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Gute Nachrichten für Fans von Kompaktsportlern: Der Mégane R.S. der neuen Generation ist schon fertig, wie uns Renaults Chefdesigner Laurens van den Acker sagte.

Aber erwartet keine Heckflügel, Schlitze und Splitter im Stil des Civic Type R – der neue Mégane, so der Designer, wird eine rundum reifere Art von Auto.

Die Fotos auf dieser Seite sind, ähm, vom normalen neuen Mégane, der nun in Frankfurt auf der IAA (17. bis 27. September) enthüllt wurde, aber van den Acker erklärt, dass die Sportversion nicht extrem davon abweichen wird.

 „Ja, der R.S. ist schon fertig gestaltet, aber bei diesem Auto kommt es darauf an, ein gutes Handling sicherzustellen, das Design ist nicht so wichtig“, sagt uns van den Acker. „Unglaublich, dass ich das sage, aber es ist wahr.”

Wie der Focus R.S., ist der Mégane R.S. immer ein Fünftürer – eine geniale Schlussfolgerung unsererseits, ausgehend von der Tatsache, dass ein Dreitürer für die gesamte Palette ausgeschlossen wurde. Das meiste Geld fließt in eine Weiterentwicklung des bekannten 2,0-Liter-Turbos, die rund 300 PS bringt.

Rechnet mit einem Marktstart des neuen Mégane R.S. im Jahr 2017, aber ob er das widerspenstige Doppelkupplungsgetriebe aus dem Clio R.S. erbt und der  Handschaltung aus dem Weg geht, ist noch nicht klar. Wir hoffen auf ein Drei-Pedal-Layout.

Um die Zeit zu füllen, bis der R.S. kommt, gibt es den Mégane GT, der mit einem 205 PS starken 1,6-Liter-Turbo auch nicht gerade schäbig motorisiert ist. Serie sind auch eine Allradlenkung im Stil des 911 GT3 und eine Siebengang-Doppelkupplung. Ab 2016 könnt ihr auch einen GT mit Dieselgeruch bekommen, mit 165 PS und vielen Drehmomenten.

Zwei andere Turbobenziner, mit 100 oder 130 PS, und drei Diesel mit 90, 110 und 130 PS sind ab Start verfügbar. Laut Renault wird der mittlere Diesel mit Sechsgang-Schaltung der Verkaufsschlager sein – mit einem offiziellen Verbrauch von 3,3 Liter je 100 Kilometer und Emissionen von 86 Gramm pro Kilometer.

Noch grüner wird der Mégane, wenn Anfang 2017 die dieselelektrische Mildhybrid-Version („Hybrid Assist“) landet. Renault strebt pri(m)ushafte 3,0 Liter auf 100 Kilometer und 76 Gramm pro Kilometer an.

An das sanfte Styling des Mégane müssen wir uns noch gewöhnen, aber es passt zum Design des Espace und des Talisman. Von diesen kommt auch der senkrecht angeordnete 8,7-Zoll-Touchscreen, der im Cockpit dominiert.

Glücklicherweise ist van den Ackers Kopf voller interessanter Analogien, um uns die Position des Mégane in der Modellpalette zu erklären.

„Wenn der Clio der lebenslustige Student ist, dann hat der Mégane gerade seinen ersten Job, er trägt Anzug in der Arbeit und nimmt die Dinge ein wenig ernster,” erklärt er. „Er ist ehrgeizig und will den Job seines Chefs.”

Na gut. Das ist wohl Designer-Sprech, und bedeutet „bei dem sind wir auf Nummer sicher gegangen“. Aber was glaubt ihr? Ist der neue Mégane nun nettes Understatement, oder eine etwas fade Ergänzung der Renault-Orgelpfeifenreihe?

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