Mit 503 Elektro-PS, 500 Kilometer Reichweite und Videokamera-Rückspiegeln will Audi bereits 2018 auf den Markt kommen

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Videokamera-Rückspiegel? Vorhanden! Hanebüchene Elektro-Antrieb-Daten? Na klar! Eine Coupé-Crossover-Karosse? Jawohl! Riesige glänzende Felgen? Aber sicher!

Tja, er hat alles, was ein gutes Konzeptauto so braucht. Und all diese schönen Dinge werden auf dem Weg zur Serienreife abgeschwächt oder einfach ausgemerzt. Dieses Mal soll alles anders werden, verspricht Audi beim E-tron Quattro Concept. Man ist sich in Ingolstadt verdammt sicher: Wir produzieren dieses Auto ab 2018 in Serie.

Der Antriebsstrang ist rein auf den Gebrauch von Strom ausgelegt. Er beinhaltet zwei Elektromotoren. Man verspricht sich 503 PS und 800 Newtonmeter Drehmoment, eine Null-auf-100-Beschleunigung in 4,6 Sekunden und eine Endgeschwindigkeit von 210 km/h. Wenn ihr nicht allzu oft in unter fünf Sekunden den dreistelligen Tachobereich verlassen wollt, soll die Batterie für 500 Kilometer reichen.

Audis Entwicklungschef Ulrich Hackenberg bestätigte uns, dass alles machbar wäre. Der E-tron Quattro soll 480-Volt-Ladestationen nutzen, weil dieses Netz am schnellsten wachsen soll. „Wir wollen bereits 2018 mit dem E-tron Quattro auf den Markt kommen. Bis dahin rechnen wir mit etwa 400 Ladestationen entlang des deutschen Autobahnnetzes“, erklärt Hackenberg. Dieses Netz wäre weitaus größer als das von Tesla geplante.

Wir fragten Herrn Hackenberg, warum Audi ein E-SUV plant und nicht eine flache Limousine oder ein Coupé mit Elektroantrieb? „Für die Entwickler wäre ein windschlüpfiges Sportwagenmodell sicher leichter in der Umsetzung gewesen, aber die Marketing-Abteilung hat 'nein' gesagt. SUVs sind auf allen Märkten wichtig. Ein SUV steht für Erfolg“, so der Entwicklungschef.

Die Batterie der Studie fasst 95 kWh und ist damit vergleichbar mit dem größten Energiespeicher in Tesla-Modellen. Der Akku sitzt im Fahrzeugboden. Das Fahrzeug braucht nicht unbedingt eine 480-Volt-Ladestation, eine normale Haushaltssteckdose tut es auch … allerdings wesentlich langsamer. Schmerzhaft langsam sogar.

Um den Luftwiderstand zu reduzieren, besitzt das E-tron Concept eine Motorhaube mit aktiven Lüftungsklappen. So gelangt Kühlluft nur unter die Hülle, wenn sie dort gebraucht wird. Außerdem werden die Spoiler- und Diffusor-Stellungen ständig an die Fahrsituation angepasst. Der cW-Wert liegt bei 0,25. Nicht weit entfernt vom neuen A4.

Alle Fahrer-Displays arbeiten mit OLED-Technologie. Auch die Scheinwerfer sind mit diesen Dioden ausgestattet. Darüber hinaus ist der ganze Wagen mit allen verfügbaren Fahrassistenten ausgerüstet. Auf auf, in die Richtung des autonomen Fahrens. Bei der Präsentation sprach man von „großen Datenmengen“, „eigenständigen Lernprozessen“, „der Cloud“ und „Schwarmintelligenz“.

Und die schönen Felgen? Gehen die auch in die Serienproduktion? Nein. Und der Rest? Wenn es nach Hackenberg geht, dann auf jeden Fall.

 

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