Der Jaguar für Outdoor-Freunde ist da. Und er hat den Porsche Macan im Visier ...

  • jag_f-pace_15_1
  • jag_f-pace_15_2
  • jag_f-pace_15_3
  • jag_f-pace_15_4
  • jag_f-pace_15_5
  • jag_f-pace_15_6
  • jag_f-pace_15_7
  • jag_f-pace_15_8
  • jag_f-pace_15_9
  • jag_f-pace_15_10
  • jag_f-pace_15_11
  • jag_f-pace_15_12
  • jag_f-pace_15_13
  • jag_f-pace_15_14
  • jag_f-pace_15_15
  • jag_f-pace_15_16
  • jag_f-pace_15_17
  • jag_f-pace_15_18
  • jag_f-pace_15_19

Wir haben schon viele Konzepte und Teaserbilder gesehen, aber jetzt ist es so weit: Hier ist er, der echte, aktuelle und wahrhaftige F-Pace. Das erste SUV von Jaguar.

Konkurrenten? Gibt es: Am häufigsten wird wohl der Porsche Macan erwähnt. Jaguar will dem kompakten Porsche-SUV kräftig den Marsch blasen. Ab und zu spricht man auch über den Audi Q5 als Konkurrenz. Große Ziele, Jaguar, große Ziele.

Die Mission „Angriff auf Macan“ ist zwar schwierig, aber kein Ding der Unmöglichkeit, obwohl der Macan sicherlich der aktuelle Klassenprimus in diesem Fahrzeugsegment ist. Porsche baut sehr schnelle SUVs, das wissen wir.

Es wird fünf Varianten vom F-Pace geben: einen 180-PS-Zweiliter-Turbodiesel mit Allrad oder Heckantrieb sowie Schalt- oder Automatikgetriebe, einen 240-PS-Benziner, zwei aufgeladene Dreiliter-Sechszylinder-Benziner mit 340 oder 380 PS sowie einen Dreiliter-Sechszylinder-Selbstzünder mit 300 PS.

Es ist einfach wunderbar, zwei Jahre nach dem C-X17-Konzept die Serienversion der einstigen Studie zu sehen. Stellt euch ein Kompakt-SUV vor, das einen F-Type gefrühstückt hat, so in etwa sieht der F-Pace aus. Er hat einen starken Will-ich-haben-Faktor. Nicht nur wegen des Äußeren. Die inneren Werte unterstützen ungemein.

80 Prozent der Karosserie bestehen aus Aluminium. In Zahlen: Sie wiegt gerade einmal 298 Kilogramm. Das ist in etwa so viel wie der viel kleinere Fiat-500-L-Körper auf die Waage bringt. Die Seitenteile werden aus einem Stück gefertigt – die größten, die Jaguar jemals produziert hat. Eines von ihnen wiegt 5,8 Kilogramm. Der Einstiegs-F-Pace mit Schaltung und kleinem Diesel kann somit ein Leergewicht von 1665 Kilogramm realisieren. Ein Drittel des Leichtmetalls wird recycelt. Ein Anteil, den der Hersteller noch vergrößern möchte. Der XE und der XF sind übrigens auch zu großen Teilen aus Aluminium gefertigt. Trotzdem sind 81 Prozent der F-Pace-Komponenten neu.

Jaguar verspricht Klassen-Bestwerte bei Agilität und Einlenkverhalten. Dafür erhielt das SUV ein Fahrwerk mit Mehrlenker-Integral-Hinterachse und Doppel-Querlenkern vorne. Aber keine Sorge, Jaguar hat nicht einfach das fantastische F-Type-Fahrwerk unter ein SUV geschraubt, nein, es wurde – genau wie die elektromechanische Servolenkung an den „harten“ Offroad-Einsatz und die Eigenheiten eines SUVs angepasst. Darüber hinaus soll der Jag um 50 Prozent verwindungssteifer als sein Zuffenhausen-Konkurrent sein.

Wir freuen uns schon auf Expeditionstour-Vergleiche: F-Pace versus Porsche Macan.

Wie alle Jags ist auch der neue F-Pace mit passiven oder adaptiven Dämpfern zu haben. Außerdem gibt es ein konfigurierbares Dynamik-Paket, das sich um das Verhalten von Drosselklappe, Lenkung, Automatik und Dämpfern kümmert. Der Allradantrieb arbeitet mit Torque-on-demand-Funktion und einem Verteilergetriebe mit ölgekühlter Lamellenkupplung. Okay, damit ist der F-Type bestimmt nicht so offroadtauglich wie ein Land Rover, aber zwischen 100 Prozent nach hinten und einer 50:50-Kraftverteilung ist alles möglich.

Auf den Punkt gebracht bedeutet das: Serpentinen ja, Offroad-Park nein.

Aber mit einem oder fünfzig SUVs im Modellprogramm kann man als Hersteller heute auch keinen Blumenstrauß mehr auf den internationalen Märkten gewinnen. Was die Kunden wollen – denken zumindest die Hersteller – sind Tonnen an Konnektivität und besser zu viel als zu wenig Infotainment.

Jaguar begegnet dieser Aufgabe im F-Pace mit einem ziemlich monumentalen Aufwand. Wie schon im XE und im XF gibt es neben einem normalen Achtzoll-Touchscreen auch das heimkinotaugliche und ziemlich gute InControl-Touch-Pro-System mit 10,2-Zoll-Display, eigenem WiFi-Hotspot und Verbindungsmöglichkeiten für bis zu acht externe Geräte (falls die vier Insassen jeweils Tablet und Smartphone gleichzeitig verbinden möchten, klar). USB-Ports, reichlich Apps und … ja, Cupholder gibt es auch.

Und wenn ihr im Urlaub nicht nur faul rumliegt, sondern den marketingtechnisch so wichtigen und aktiven Lebensstil pflegt, dann viel Spaß mit dem sogenannten Activity Key. Einem stoß- und wasserfesten Armband, das den F-Pace öffnet, nachdem ihr beim Kayaken, Base-Jumpen, Windsurfen oder Snowboarden wart. Der normale Schlüssel bleibt im Auto.

Wenn ihr jetzt bestellen wollt, müsst ihr nicht länger warten. Los gehts ab sofort. Die kommende Wintersaison müsst ihr aber noch weitestgehend ohne den Offroad-Jag zurechtkommen, denn erst im Frühjahr 2016 steht das Teil bei den Händlern. Ihr habt 42.390 Euro? Dann reicht das für den 180 PS starken F-Pace 20d „Pure“ mit Schaltgetriebe und Heckantrieb. Wenn ihr 84.350 Euro auf der hohen Kante habt, gönnt euch das vorläufige Topmodell. Den F-Pace S AWD „First Edition“ mit 380 PS.

 

Folgt uns:

Aktuelle Nachrichten

Bildergalerien

Tests und First Drives

Nachrichten im Video

Die besten Videos aus TopGear TV

Die neuesten Ausgaben von TopGear in unserem Shop

Zum Seitenanfang