Ein Veyron GT3? Nicht ganz, aber Bugatti wird für die IAA 2015 in Frankfurt sogar ein reales Modell von diesen Videospiel-Supersportler bauen ...

 

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Interessante Zeiten: Nachdem Bugatti alle 450 Physik-Angriffe oder Top-Trümpfe in jedem Quartett – kurz: Veyron-Modelle – auf die zahlungskräftige Kundschaft verteilen konnte, fragen wir uns, was um alles in der Welt die VW AG plant, um dem Ganzen künftig noch eine Krone aufzusetzen. Wenn ihr so wollt, warten wir also auf einen Veyron der zweiten Generation.

Dieser hier ist wohl nicht der erhoffte Erlöser. Was ihr stattdessen bewundern könnt, ist der neue Bugatti Vision Gran Turismo. Er ist eine virtuelle Kreation und wird demnächst als Download-Option euren PlayStation-Rennsimulator bereichern. Ihr dürftet die Formel bereits kennen: Ob Aston Martin, BMW oder VW (es sind viele viele mehr), jeder Autohersteller zaubert ein völlig durchgeknalltes Konzept-Auto mit den irrwitzigsten Fahrleistungen zusammen. Wohl wissend, dass man diese Hirngespinste immer nur über einen vibrierenden Controller fahren wird.

Dieser Bugatti ist ein bisschen anders. Der Hersteller will einen bauen. Wirklich. Okay, zum Teil zumindest. Bugatti wird auf der IAA 2015 (17. bis 27. September) ein 1:1-Modell des Vision GT zeigen.

Die offizielle Pressemitteilung lässt verlauten, dass sich das Bugatti-Design-Team von vielen prachtvollen historischen Vorbildern inspirieren ließ, wie beispielsweise dem Type 57 – einem Le Mans-Gewinnerfahrzeug. Bei der Zweifarb-Lackierung mag das vielleicht so sein, aber von unserem Aussichtspunkt sieht dieses Rendering eher nach einem Veyron auf Steroiden aus. Auf Steroiden mit GT3-Rennwagen-Geschmack.

Wenn ihr euch bereits mit Adleraugen durch die Bildergalerie geklickt habt, konntet ihr vielleicht schon die Karte in der Mittelkonsole des Vision-GT-Interieurs entdecken. Jawohl, sie zeigt den Circuit de la Sarthe. Le Mans. Vergebt uns für unsere Vorfreude, aber zusammen mit den Carbonsitzen in Rennsportoptik und dem Lenkrad im Formel-1-Stil hoffen wir ein bisschen auf einen Bugatti-GT3-Rennwagen. Er könnte beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans gegen den neuen Ford GT antreten. Vielleicht schon im Juni 2016?!

Traurig, aber wahr: Der Bugatti Vision GT bleibt eine schöne Gestaltungsübung. Ein Scharmützel der Designer, eine Entgleisung, die uns möglicherweise die ersten Hinweise auf das Aussehen der zweiten Veyron-Auflage gibt.

Die technischen Daten der nächsten Generation werden wohl wieder denen von Flugzeugen entsprechen. Aber wird Bugattis nächster Straßenrenner wirklich ein Hingucker werden? Bei diesem Anblick hoffen wir jedenfalls auf mehr, als nur eine weitere Physik-Stunde der VW AG. Und ihr?

 

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