Kein wild beflügeltes Supercar, aber eindeutig relevant. Einer der besseren Crossover erhält ein dickes, fettes Update

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Haltet euren rasenden Puls im Zaum: Es ist der neue Kia Sportage. Und ja, wir vergeben euch, wenn ihr denkt, dass er ein kleines bisschen so aussieht wie der alte Kia Sportage.

Natürlich ist das vor allen Dingen ein Merkmal des Erfolgs. Die meisten Ikonen – Porsche 911, BMW 3er, Mini – sind mehr Evolution statt Revolution, wenn die neue Generation auf den Plan tritt. Das Familiäre, das die vierte Sportage-Generation umweht, ist ein echtes Kompliment für den Vorgänger.

Und ja, das hier ist wirklich die vierte Generation des Sportage. Gemeine Vorwürfe, Kia würde versuchen, den Erfolg des Qashqai zu kopieren, sind hiermit ad Absurdum geführt. Die Koreaner haben kleine Crossover (wenn auch ziemlich mittelmäßige) schon lange vor Nissan verkauft.

Achso, was ist eigentlich neu? Glaubt man dem Papierkram … äh, der Pressemeldung, dann sieht der Sportage jetzt kräftiger, progressiver, schärfer und dynamischer aus. Sogar von Anleihen bei Tigern und Kampfflugzeugen ist die Rede.

Ins echte Leben übersetzt, heißt das: Wir sehen eine etwas stylishere Version von dem, was es vorher gab. Und wenn Kia seinen Viel-Auto-fürs-Geld-Ansatz nicht komplett über den Haufen geworfen hat, dann sehen wir auch einen der stärkeren Rivalen für Nissans allgegenwärtiges Super-SUV.

Die ganze Mechanik teilt sich der neue Sportage aller Voraussicht nach mit dem ziemlich fähigen Huyndai Tucson, erwartet also Frontantrieb als Standard, Allrad als Option sowie eine Handvoll geiziger Benziner und Diesel zwischen 116 und 185 PS. Einen ganzen Haufen schicker Elektronik wird es ebenfalls geben, inklusive eines Touchscreen-Infotainmentsystems.

Im September wird der Kia Sportage, wahrscheinlich vergeblich, gegen diverse verführerische Studien um die Gunst der IAA-Besucher buhlen. Aber ihr könnt einen mittelschweren Anteil eurer Besitztümer darauf verwetten, dass viele bis sehr viele davon in ein bis zwei Jahren auf heimischen Vorort-Straßen und Supermarktparkplätzen rumlungern werden. Gefällt er dir, Internet?

Autor: Stephen Dobie

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