Unsere Paparazzi haben Audis neuen Supersport-Roadster geknipst, deutlich vor dem Marktstart Ende 2015

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Diese Bilder, aufgenommen von unserem als Busch verkleideten Fotografen, zeigen einen getarnten Audi R8 Spyder der zweiten Generation, wie er um den Nürburgring herumschleicht.

Und wie beim letzten R8 hat sich Audi offenbar für ein Stoffverdeck entschieden, statt für ein zurückklappbares Hardtop wie beim Ferrari 488 Spider oder McLaren 650S Spider. Finden wir gut.

Um den Stoff und den Klappmechanismus unterzubringen, haben Audis Designer das Heck des Autos neu gezeichnet.

Gehen musste die vom Coupé bekannte Heckscheibe über dem Motor, an ihre Stelle tritt ein flacheres Achterdeck mit Löchern drin, die dem darunter liegenden V10 zusätzlich Kühlung verschaffen.

Zwischen den beiden textilbespannten Bögen des Verdecks gibt es eine senkrechte Heckscheibe, die sich per Knopfdruck absenken lässt, um den Ohren die fetzige Sauger-Musik zu gönnen.

Richtig gelesen, Audi wird sich strikt an die vom Coupé bekannte Formel halten: nur ein Motor – ein 5,2-Liter-V10 ohne Turbo –, aber in zwei Auslegungen. Beide bekommen ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe.

Das Basismodell des R8 Spyder hat 540 PS, während der „Plus“ 610 PS kriegt, und damit auch Grimassen generierende Fahrleistungen. Der alte V10 Spyder brauchte 0,2 Sekunden länger als das Coupé, um von 0 auf 100 km/h zu kommen, daher sind 3,4 Sekunden eine vernünftige Vermutung für den Plus-Spyder. Ach ja, und die Spitze liegt jenseits von 320 km/h.

Wir vermuten, dass relativ wenig Karosserieversteifungen nötig sind – dank des Mittelmotor-Chassis aus Aluminium und Carbon, das sich der neue R8 mit dem Lamborghini Huracán teilt. Es ist etwa 40 Prozent steifer als beim Vorgänger, wodurch die 50 Kilo Gewichtsersparnis (des Coupés gegenüber dem Vorgänger) fast vollständig erhalten bleiben.

Hinzu kommt noch Audis neu entwickeltes quattro-System mit einer elektrohydraulischen Kupplung an der Vorderachse und einem mechanischen Sperrdifferenzial hinten. Es kann bis zu 100 Prozent des Drehmoments nach vorne oder hinten schicken.

Da die Preise für das V10-Plus-Coupé bei 187.400 Euro beginnen, sollte man mit etwa 210.000 Euro für das Spyder-Topmodell rechnen, das sind rund 55.000 Euro weniger als beim kommenden Lamborghini Huracán Spyder.

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