Alle bejubeln die dachlose Super-Veloce-Ausgabe von Lamborghinis V12-Star. 425.000 Euro, und er ist euer

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Muss man wirklich noch Worte verlieren? Ein flüchtiges Durchgucken der Bilder oben genügt, um festzustellen, dass a) Lamborghini immer noch weiß, wie man exzellente Kreationen hinkriegt, und dass b) das Ding wirklich blau ist.

Willkommen zur dachlosen Ausgabe des Lamborghini Aventador SV. Wie das Aventador SV Coupé ist der neue Roadster angsteinflößend und wenig überraschend schnell.

Er kriegt den gleichen 6,5-Liter-V12 wie der, ähm, „normale” Aventador Roadster, hat aber wie das SV Coupé mehr Power. Und zwar 750 PS bei verrückten 8400 U/min. Er wiegt 1575 Kilo, 50 Kilo weniger als der Aventador Roadster, aber auch 50 Kilo mehr als sein Bruder, das SV Coupé.

Was bedeutet, dass die Sprintzeit verglichen mit der bedachten Version leidet, wenn auch nicht stark. Während es das SV Coupé in 2,8 Sekunden macht, tut es der SV Roadster in 2,9 Sekunden. Hmmmja, auch noch kein allzu schlimmes Elend. Bei der gleichen Höchstgeschwindigkeit von „über 350 km/h” und dem weniger gedämmten Motorsound müsste man schon ganz schön kleinlich sein, um sich über das Zehntel zuviel zu beklagen.

Die SV-Karosserie wurde auch im Windkanal durchoptimiert, einschließlich des neuen Hardtops, dessen zwei Teile weniger als sechs Kilo pro Stück wiegen. Standardmäßig kommen sie in mattem Schwarz daher, man kann sie aber auch in mattem Carbon bekommen, oder in Wagenfarbe. Jede genannte Antwort ist richtig.

Die Heckscheibe kann per Taste auf dem Armaturenbrett heruntergelassen und hochgefahren werden, aber wir vermuten, dass ihr sie, soweit irgend möglich, unten lassen würdet. Wegen des V12-Klangs.

Man findet sämtliche Aerodynamik-Besonderheiten des SV Coupé: den neuen Frontsplitter und die riesigen Lufteinlässe mit Maschengitter an Front und Heck, sowie den imposanten Heckflügel. Der Abtrieb ist stark, aber wichtiger ist wohl: Das Ding sieht nach was aus.

Fahrwerk und Interieur? Wie beim SV Coupé, das heißt adaptive Dämpfer und Direktlenkung, Alcantara-Vollausstattung, einteilige Carbonsitze, weniger Lärmdämmung und viele Knöpfe. Normalerweise hat man fünf Farben zur Auswahl, aber wenn ihr sehr wählerisch seid, könnt ihr euch an Lambos „Ad Personam“-Service wenden, und dann könnt ihr alles tun, was ihr wollt, mit eurem sehr teuren, sehr seltenen Roadster.

Apropos: der Preis für die dachlose Pracht? Knapp 450.000 Euro. Lamborghini will auch nur 500 Stück von dem Aventador SV Roadster bauen (600 wurden vom SV Coupé produziert und sämtlich verkauft), die Auslieferungen beginnen im kommenden Frühjahr. Das weltweite Debüt fand im August 2015 in Pebble Beach statt. Was meint ihr, den Roadster oder das Coupé?
 
 
Video: Lamborghini Aventador SV Coupé walzt den Ring nieder:
 

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