Feinste Cosworth-Power mit 228 PS für den Retro-Roadster

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Die Morgan Motor Company hat einen neuen Sportwagen vorgestellt. Wobei das Wort „neu“ im Morgan-Kosmos eine sehr eigenwillige Bedeutung bekommt. Wie ihr seht, ist dies der Plus 4, ein altmodischer Roadster für anglophile Männer mit Schiebermützen und Tweed-Sakkos, den Morgan seit 65 Jahren baut.

Aber der AR Plus 4 hat einen neuen Motor. Einen von Cosworth, um genau zu sein. Kenner wissen: Autos mit Cosworth-Motoren sind immer einen zweiten Blick wert, sei es der Ford Escort oder der BAC Mono.
 
Hier kommt der Zweiliter-Cossie auf 228 PS, wodurch der Morgan zum stärksten Zweiliter-Plus-4 der Geschichte wird. Zwar hat man noch keine Fahrleistungen bekanntgegeben, aber weil das Leergewicht dank intensivem Alu-Einsatz unter einer Tonne liegt, tippen wir auf folgende Werte: Von null auf 100 km/h in gut sechs Sekunden und eine dazu passende Höchstgeschwindigkeit.

Das „AR“ im Namen weist darauf hin, dass dieser Plus 4 nicht das Werk von Hinterhof-Tunern ist, sondern von Morgans AR-Motorsportabteilung aufgemöbelt wurde. Jedes Fahrzeug wird von AR-Technikern per Hand gebaut und eingestellt. Morgan verspricht eine „beherrschbare und berauschende Vorstellung“ auf Straße und Rennstrecke.

Damit das klappt, hat der AR Plus 4 neue Aufhängungen inklusive verstellbarer Stoßdämpfer sowie neue Bremsen bekommen. Ob letztere mit Carbon-Keramik oder nostalgischem Mahagoni arbeiten, ist vorerst unklar.

Im Cockpit gibt es Unmengen von Holz und Leder, Morgan prahlt mit einem „neuen Innenraum, der den Schwerpunkt auf eine verbesserte Interaktion mit dem Fahrer legt.“ Falls du jetzt iDrive oder Musik-Streamimg erwartest, bist du definitiv im falschen Jahrhundert: Das hier ist immer noch ein Sportwagen der alten Schule.

Lediglich 50 AR Plus 4 werden gebaut, die Preise starten bei umgerechnet 77.600 Euro. Dafür bekommt ihr auch locker einen Porsche Boxster GTS. Die gleiche Kohle für etwas deutlich Schwächeres und Langsameres, aber mit 300 Prozent mehr Kernigkeit: Ein guter Deal?
 
Autor: Sam Philip

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