Debüt in Goodwood: Mit bis zu 270 PS soll der Golf-Namensvetter geärgert werden

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GTI ist nur eine VW-Tradition? Von wegen: Auch Peugeot  hat es schon in den 1980ern unter dem legendären Kürzel krachen lassen, denkt nur an den 205 GTi (übrigens wegen VW mit kleinem i). Von den Gruppe-B-Rallyeboliden jener Zeit ganz zu schweigen. Jetzt bringen die Franzosen einen heißen Kompakten gegen Golf GTI, Focus ST und Seat Leon Cupra in Stellung: den neuen 308 GTi.

Auf dem Goodwood Festival of Speed, das Ende Juni in Südwest-England stattfindet, werden die stärksten 308 erstmals gezeigt. Die? Ja, denn der 308 GTi kommt in zwei Versionen. Beide basieren auf dem 1,6-Liter-Turbo des RCZ R. Die kleine Ausführung bringt es auf 250 PS und beschleunigt in 6,2 Sekunden auf 100 km/h.

Noch bulliger ist aber die 270-PS-Variante. Hier liegen 330 Newtonmeter Drehmoment an und es geht in exakt sechs Sekunden auf 100 Sachen. Okay, damit wird er der stärkste 308 GTi zwar vom Golf R oder dem Civic Type R abgeledert, aber er hängt den Golf GTI um 0,4 Sekunden ab. Möglich macht es ein Gewicht von knapp über 1200 Kilogramm oder anders ausgedrückt: 4,46 kg/PS.

Beide Versionen bringen es auf eine Spitze von 250 km/h. Um das Gegenteil zu erreichen, sind beim großen 308 GTi vorne 380 Millimeter große Bremsscheiben verbaut. Darüber hinaus weist nur er ein Torsen-Differenzial auf, mit dessen Hilfe das Drehmoment an das Rad mit dem besten Grip geschickt wird. Hoffentlich lässt sich so eine Untersteuerneigung des Fronttrieblers vermeiden.

Neben Änderungen an der Aufhängung und einer verbreiterten Spur bekommt der 308 GTi eine Tieferlegung von elf Millimetern. Weitere Unterscheidungsmerkmale zum normalen 308 sind ein spezieller Wabengrill, zwei Frontspoiler und Seitenschweller. Wenn euch das nicht reicht, könnt ihr den GTi in einem rot-schwarzen Zweifarblook bekommen. Erstmals zu sehen gab es den am 208 GTi 30th Anniversary.

Bei der Räderfrage setzt die 250-PS-Version auf 18-Zöller, der 270er bekommt 19-Zoll-Felgen. Innen trefft ihr dort Schalensitze mit Leder-Alcantara-Bezug an, das 308-typische Winzlenkrad bekommt eine rote Einlage für die 12-Uhr-Stellung.

Nicht fehlen darf auch der obligatorische Touchscreen. Durch einen Druck auf die Sport-Taste in der Mittelkonsole wechselt die Farbe der Instrumente von Weiß zu Rot, im zentralen Instrument werden zusätzliche Infos (Leistung, Drehmoment, Ladedruck, Quer- und Längsbeschleunigung) ausgegeben, der Motorsound wird noch präsenter und die Fahrpedalkennlinie noch sportlicher. Quasi für das Stig-Gefühl in euch.

Ach ja, falls es euch interessiert: Die 270-PS-Variante soll nur sechs Liter auf 100 Kilometer verbrauchen und 139 Gramm CO2 ausstoßen. Und nur diese Version wird euch interessieren, denn laut Peugeot kommt der „kleine“ 308 GTi nicht zu uns. Zum Preis des 270ers hält man sich noch bedeckt, eine Drei am Anfang ist aber praktisch sicher.

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