Aston Martin wird ein Crossover auf der Basis des in Genf vorgestellten Fahrkonzepts bauen, bestätigt Vorstandschef Andy Palmer

  • 20150501_ast_dbx_01
  • 20150501_ast_dbx_02
  • 20150501_ast_dbx_03
  • 20150501_ast_dbx_04
  • 20150501_ast_dbx_05
  • 20150501_ast_dbx_06

Mit seiner Nachricht, die lebhafte Diskussionen beziehungsweise erhebliches Geschrei auslösen könnten, kündigte Aston Martin an, dass das Unternehmen das ambitionierte, in Genf vorgestellte DBX Crossover Concept in Produktion bringen wird.

In einer Mitteilung, die 200 Millionen britische Pfund (umgerechnet zirka 278 Millionen Euro) an frischen Finanzmitteln ankündigt, bestätigte der neue Vorstandschef Andy Palmer, dass Aston mit „einem neuen Fahrzeug auf Basis des DBX Concept“ in den luxuriösen GT-Crossover-Markt einsteigen wird.

„Das DBX Concept Car hat weit über unsere Erwartungen hinaus Interesse geweckt“, sagte Palmer. „Die heute bekannt gegebene zusätzliche Investition wird es uns ermöglichen, den DBX sowie andere neue luxuriöse Fahrzeuge zu realisieren.“

Allein, wie ähnlich der Serien-Crossover von Aston dem DBX tatsächlich sein wird, bleibt unklar: Das in Genf vorgestellte Concept Car machte viel mehr den Eindruck einer Einstiegs-Designstudie, als dass es einer Vorschau auf ein nahezu fertiges Fahrzeug entsprochen hätte.

Man erinnere sich, dass das Concept Car nicht einmal einen herkömmlichen, mehrzylindrigen Aston-Motor verwendete, sondern einen vollständig elektrischen Antrieb für alle vier Räder einsetzte.

Es ist unwahrscheinlich, dass ein straßentauglicher Aston-Crossover eine Markteinführung mit ausschließlich Batteriekraft erleben würde, obwohl er einen Hybridantrieb nutzen könnte. Noch ist nicht klar, wann der Serien-Crossover kommen könnte, doch wir gehen davon aus, dass dies noch einige Jahre dauern wird.

Astons Wunsch, die Entwicklung eines Crossovers zu beschleunigen, steht natürlich mit dem unstillbaren Verlangen nach Geländewagen in den expandierenden Märkten, insbesondere China, in Zusammenhang. Puristen mögen vor der Idee eines hochbeinigen Aston zurückscheuen. Doch vielleicht ist dies ein angemessener Preis, wenn hierdurch ausreichend finanzielle Mittel für das Unternehmen geschaffen werden, um weiterhin Schönheiten wie den Vantage GT3 (Entschuldigung – GT12) zu bauen.

Und was immer man vom Aussehen des DBX auch halten mag, man darf nicht vergessen, dass der Anblick immer noch besser ist als der des Lagonda Concept im Jahr 2009 ...

Aktuelle Nachrichten

Bildergalerien

Tests und First Drives

Nachrichten im Video

Die besten Videos aus TopGear TV

Die neuesten Ausgaben von TopGear in unserem Shop

Zum Seitenanfang