Optisches und technisches Feintuning, etwas mehr Serienausstattung und ein nicht gerade unbedeutender Preisanstieg ...

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Wie hält man die Kundschaft zwischen den Generationswechseln bei Laune? Indem man eine alte Autohersteller-Weisheit anwendet und für das nächste Modelljahr ein Mini-Facelift auf den Markt wirft. So nun geschehen beim Subaru WRX STI, der nicht nur aufgefrischt, sondern auch deutlich teurer wird.

Die moderate Frischzellenkur beinhaltet Feinschliff an Frontschürze und Kühlergrill, LED-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht, einen serienmäßigen Heckflügel, 19 anstatt 18 Zoll große Felgen sowie gelb lackierte Bremssättel der überarbeiteten Brembo-Anlage.

Im Innenraum kann das Facelift mit modifizierten Rundinstrumenten und Zierleisten, verbesserten Türverkleidungen sowie roten Sicherheitsgurten aufwarten. Außerdem vergrößert Subaru das obere Multifunktions-Display in der Mittelkonsole von 4,3 auf 5,9 Zoll.

Nachdem die Einstiegsversion "Active" (jetz ab 44.500 Euro, bisher ab 41.550 Euro) bislang über Ausstattungsfeatures wie eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, einen Tempomat, ein 7-Zoll-Infotainment-Display, ein Digitalradio, einen USB-Anschluss sowie sechs Lautsprechern verfügt, gehören jetzt noch ein Licht- und Regensensor, ein Frontscheibenwischer-Enteiser, eine Dachträger-Vorbereitung sowie beheizbare Außenspiegel zum Serienumfang.

In der Ausstattungslinie "Sport" (jetzt ab 50.900 Euro, bisher ab 46.350 Euro) fährt der WRX STI mit Recaro-Sportsitzen, einem Schiebedach, einem Navigationssystem und einem Sicherheitspaket bestehend aus Fernlicht-, Querverkehr-, Spurwechsel- und Totwinkelassistent vor.

Unterm Blech bleibt fast alles wie gehabt: Subaru verbindet im WRX STI weiterhin den 2,5-Liter-Vierzylinder-Boxermotor mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe und lässt die Power des Benziners (300 PS und 407 Newtonmeter Drehmoment) auf einen permanenten Allradantrieb los. In 5,2 Sekunden kann die kompakte Sportlimousine von null auf Tempo 100 sprinten, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 255 km/h erreicht. Was Subaru verändert hat? Die Mitteldifferenzialsperre, die das Antriebsmoment variabel auf Vorder- und Hinterachse verteilt, wurde weiterentwickelt, die Radaufhängung wurde überarbeitet und eine verstärkte Dämmung soll Vibrationen und Fahrgeräusche reduzieren.

Autor: Manuel Lehbrink

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