Polo-SUV? Golf-SUV? Audi-Q2-Äquivalent? Wir haben lange den Kopf zerbrochen, nun gibt es richtige Informationen ...

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Ein neues Modell, es gibt also viel zu besprechen: Der T-Roc basiert auf dem Modularen Querbaukasten, was uns in der Frage Polo-SUV oder Golf-SUV nicht weiter bringt, seit der Polo ebenfalls auf dem MQB beruht. VW ordnet den T-Roc ins Kompaktsegment und in die 20.000-Euro-Klasse ein. Preislich liegt der Wagen damit etwas unter dem Audi Q2.

Die Maße ähneln denen des Q2: Der Radstand liegt bei 2.603 Millimeter, das sind nur zwei Millimeter Unterschied und ein Millimeter Unterschied zum (dreitürigen) A3. Und: Der Radstand des Neulings ist nur zwei Zentimeter kürzer als beim Golf, der Unterschied zum Polo beträgt dagegen fast sechs Zentimeter. Die Einordnung in die Kompaktklasse ist also nicht falsch, aber am sinnvollsten ist wohl die Klassifikation als Äquivalent zum Q2.

Der T-Roc ist mit 4,23 Meter etwa so lang wie ein Golf, die Höhe von 1,57 Meter ist natürlich größer, und auch etwas größer als beim Q2 (1,51 Meter). Das dürfte auch der Grund dafür sein, dass das Kofferraumvolumen mit 445 bis 1.290 Liter vor allem beim Maximalwert größer als beim Q2 (405 bis 1.050 Liter) ist.

Die Motorenpalette ist mit der beim Q2 praktisch identisch, nur dass hier der neue 1.5 TSI (mit Zylinderabschaltung) den 1.4 TSI (ebenfalls mit Zylinderabschaltung) ersetzt. Auf der Benzinerseite stehen: 1.0 TSI mit 115 PS, 1.5 TSI mit 150 PS und 2.0 TSI mit 190 PS, auf der Dieselseite der 1.6 TDI mit 115 PS, der 2.0 TDI mit 150 oder 190 PS. Die stärksten Versionen werden jeweils mit Allradantrieb verkoppelt, bei den mittleren ist er optional, während die Grundmotorisierungen stets Fronttriebler sind.

Ihr wollt Optik-Infos? Schaut euch die Bilder an ...

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Was die Ausstattung angeht, bietet der T-Roc etliche Assistenten (City-Notbremssystem und Spurhalteassistent serienmäßig, optional Stauassistent) und andere Hightech-Extras (optional adaptive Dämpferregung DCC, Active Info Display, 8,0-Zoll-Mitteldisplay, LED-Scheinwerfer, Verkehrszeichenerkennung und Abstandstempomat). Das beim Q2 angebotene Head-up-Display fehlt hier.

Das Cockpit erinnert mit dem farbigen Armaturenbrett stark an den VW Polo. Wie beim Tiguan gibt es in der Mittelkonsole der 4Motion-Versionen ein Drehrad zur Einstellung des Allradantriebs. Die drei Ausstattungen heißen T-Roc, Style und Sport, wobei letztere auf der Grundversion aufbauen und nicht aufeinander. Hinzu kommt noch ein R-Line-Paket.

Preise? Der Einstiegs-T-Roc dürfte etwa auf dem Niveau des Golf 1.0 TSI mit 110 PS liegen, also bei knapp 20.000 Euro. Doch da der entsprechende Seat Ateca bei 19.990 Euro liegt, gehen wir davon aus, dass der VW die magische 20.000-Euro-Schwelle ein wenig überschreiten wird.

Marktstart ist im November 2017, für Europa produziert wird im portugiesischen Werk Setúbal, daneben soll das Auto auch in China gebaut werden, wo kleine SUVs ebenfalls sehr gefragt sind.

Autor: Stefan Leichsenring

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