Der erste Supersportwagen für Nordamerika kommt im Hummel-Fummel nach Pebble Beach ...

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Nur 500 Exemplare sollen vom Bugatti Chiron gebaut werden. Und während in Europa die ersten Kunden schon mit dem knapp drei Millionen US-Dollar teuren Supersportwagen beliefert wurden, mussten die Käufer in Nordamerika noch auf ihre Erstauslieferung warten. Doch jetzt war es anlässlich des Concours d'Elegance 2017 im kalifornischen Pebble Beach endlich so weit und der erste Chiron wurde dem künftigen Besitzer übergeben.

Da es sich um einen Chiron für die USA handelt, mussten einige Anpassungen an dem 1500 PS starken W16-Wagen vorgenommen werden. So verfügt dieser Bugatti über die typischen Positionsleuchten sowie Prallschütze an der hinteren Stoßstange, um vor Kollisionen bei niedrigen Geschwindigkeiten geschützt zu sein. Toll sehen die Modifikationen zwar nicht aus, aber zur Not könnten wir wohl damit leben, wenn wir einen verbleibenden Chiron übernehmen müssten.

Apropos: Bugatti gibt an, dass bislang mehr als 250 Exemplare verkauft wurden. Damit ist der Chiron deutlich populärer als der Veyron-Vorgänger, der eine Dekade in den verschiedensten Sondermodellen angeboten werden musste, um Abnehmer für die 450 Exemplare zu finden.

Bugatti rechnet übrigens damit, in diesem Jahr 70 Chiron vom Stapel lassen zu können. Wenn es bei dieser Produktionsrate bleibt, endet die Herstellung also erst 2024.

Aber zurück zur US-Erstauslieferung: Die Front des Fahrzeuges ist in Gelb lackiert, die "Classique"-Felgen, das Hufeisen und das Zierteil der markanten Seitenlinie sind ebenfalls in diesem Farbton gehalten. Die Heckpartie ist hingegen in schwarzem "Nocturne" ausgeführt. Die Zweiton-Farbgebung setzt sich bei der Volllederausstattung im Innenraum fort. Die Sitzinnenflächen, die Armauflage der Mittelkonsole, die Türverkleidungen sowie die C-förmige Trennlinie im Fahrgastraum sind in gelbem Leder gehalten – in Kontrast zum übrigen Interieur in schwarzem Leder namens "Beluga Black".

Autor: Manuel Lehbrink

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