Das Elektro-Megacar von Toroidion macht beim zynischen Festival Top Marques in Monaco seine Aufwartung

  • 20150423_toroidon_01
  • 20150423_toroidon_02
  • 20150423_toroidon_03
  • 20150423_toroidon_04
  • 20150423_toroidon_05
  • 20150423_toroidon_06
  • 20150423_toroidon_07
  • 20150423_toroidon_08
  • 20150423_toroidon_09
  • 20150423_toroidon_10
  • 20150423_toroidon_11
  • 20150423_toroidon_12

Meine sehr verehrten Damen und Herren, hier kommt der Toroidion. Der aus „Toriod“ (Ringkern) und „Ion“ (Ione) zusammengesetzte Name macht klar, womit wir es zu tun haben: mit dem ersten elektrisch angetriebenen Megacar der Welt.

Schon vergessen, was „Megacar“ bedeutet? Ein Neologismus, der für ein Megawatt Leistung steht, oder, auf gut deutsch ausgedrückt, 1360 PS. Koenigsegg hat das Konzept der Megacars mit seinen Modellen One:1 und Regera eingeführt, und nun hat das finnische Unternehmen Toroidion dieses erschreckend florierende Segment um ein drittes Fahrzeug erweitert.

Das in Finnland entwickelte und gebaute Konzeptauto Toroidion 1MW war diesmal auch bei der ziemlich unbekannten Messe für Supersportwagen in Monaco dabei, die sich Top Marques nennt.

Von außen betrachtet, ist der 1MW eine interessante Mischung aus futuristischen Kurven und vertraut wirkenden Designelementen. So erinnert die Front an den Aston DB7 und den Morgan Aero 8, während er von hinten betrachtet bei geöffneten Türen wie ein aufgeblähter VW XL1 wirkt.

Und genau wie der winzige, spartanische VW schont der Toroidion mit seinem Elektroantrieb die Umwelt. Vier Motoren liefern die Leistung für jedes der vier Räder, womit das Elektroauto ein Vierradantriebler ist, was es im Vergleich zu den Mega-Modellen von Koenigsegg schon viel weniger gefährlich wirken lässt. Genaueres ist noch nicht bekannt, aber wir gehen davon aus, dass seine Höchstgeschwindigkeit wohl kaum über dem Bereich „sehr schnell“ liegen dürfte.

Innen ist der Toroidion sehr schlicht gehalten, also alles andere als Luxus: Zwei Schalenrennsitze, ein lederbezogenes Lenkrad und dazu ein kurioser, ins Armaturenbrett eingelassener Drehzahlmesser, der am meisten hervorsticht. Zwischen diesem Interieur und der glänzenden Touchscreen-Ausstattung eines Tesla oder BMW i8 liegen eindeutig Welten.

Toroidion – unter der Leitung des früheren Jaguar- und Zagato-Designers Pasi Pennanen – will erklärtermaßen mit diesem Modell einen konkurrenzfähigen voll elektrischen Le Mans-Rennwagen schaffen, sowie eine Straßenversion des 1MW. Beides dürfte aber noch einige Zeit dauern. Also Zeit genug, um sich an den komplizierten Namen zu gewöhnen. Betrachtet man jedoch den Anteil der bei der Top Marques vorgestellten Debütanten, die es dann auch tatsächlich bis auf die Straße geschafft haben, solltet ihr mit den Sprechübungen vielleicht noch abwarten ...

Folgt uns:

Aktuelle Nachrichten

Bildergalerien

Tests und First Drives

Nachrichten im Video

Die besten Videos aus TopGear TV

Die neuesten Ausgaben von TopGear in unserem Shop

Zum Seitenanfang