• 180x100 Towidth 85 Dodge Challenger Demon 2017 18
  • 180x100 Towidth 85 Dodge Challenger Demon 2017 19
  • 180x100 Towidth 85 Dodge Challenger Demon 2017 20
  • 180x100 Towidth 85 Dodge Challenger Demon 2017 21
  • 180x100 Towidth 85 Dodge Challenger Demon 2017 22
  • 180x100 Towidth 85 Dodge Challenger Demon 2017 23
  • 180x100 Towidth 85 Dodge Challenger Demon 2017 24
  • 180x100 Towidth 85 Dodge Challenger Demon 2017 25
  • 180x100 Towidth 85 Dodge Challenger Demon 2017 26
  • 180x100 Towidth 85 Dodge Challenger Demon 2017 27
  • 180x100 Towidth 85 Dodge Challenger Demon 2017 28
  • 180x100 Towidth 85 Dodge Challenger Demon 2017 29
  • 180x100 Towidth 85 Dodge Challenger Demon 2017 30

Beginnen wir mit dem Herzstück: dem Motor. Abgesehen davon, dass beide V8-Aggregate von einem Kompressor beatmet werden, sind lediglich die Zylinderköpfe von Hellcat und Demon identisch. Alle anderen Bauteile des Demon sind neu. Und das müssen sie auch sein.

Während die Hellcat 717 PS leistet und 881 Newtonmeter Drehmoment bei 4000 Touren entwickelt, ist der Demon – mit 91-Oktan-Benzin – für 819 PS und 972 Newtonmeter gut. Ein nützlicher Leistungsanstieg, aber er erklärt nicht die obigen Zahlen und Zeiten. Ein guter Zeitpunkt, um euch über das Demon-Race-Kit aufzuklären, welches für jedes der rund 3000 Fahrzeuge erhältlich sein wird.

Wenn ihr den Demon kauft, erhaltet ihr außerdem einen Coupon. Werft diesen Coupon nicht weg. Denn dieser Coupon ermöglicht euch, das Demon-Race-Kit für nur einen US-Dollar zu erstehen. Es beinhaltet alles, um euren Demon von einem Auto mit Straßenzulassung zu einem Demon für den Dragstrip umzurüsten.

Mit dazu gehören unter anderem schmalere, kleinere und leichtere Vorderräder – als Standard sind nämlich 315er-Nitto-NT05R-Drag-Reifen rundherum aufgezogen – und ein Controller, der in die Mittelkonsole geschraubt wird. Wenn der Controller verbaut ist, könnt ihr den Demon per Knopfdruck mit 100-Oktan-Benzin laufen lassen.

Das Auto misst die Oktanzahl, und wenn diese den Wert 100 erreicht, werden alle Motoreinstellungen zurückgesetzt, um das Beste aus der Maschine herauszuholen. In diesem Modus leistet der Demon 852 PS und 1044 Newtonmeter Drehmoment. Und zwar egal bei welcher Temperatur, denn ein Kühlsystem verringert die Temperatur der angesaugten Kompressorluft um rund sieben Grad Celcius.

Je kühler die Luft, desto dichter ist sie. Und je dichter die Luft, umso mehr kann man davon in einen Zylinder packen. Mehr Luft bedeutet einen größeren Knall. Und ein größerer Knall heißt mehr Leistung. Ganz einfach, oder? Damit auch mehr Luft am Motor ankommt, wurden deutlich mehr Einlassöffnungen in die Challenger-Front gebohrt. Mit dabei? Die größte Motorhaubenhutze, die jemals bei einem Serienfahrzeug zum Einsatz kam. Klar ...

All diese Maßnahmen wären aber nicht so effektiv, wenn der Demon gegenüber der Hellcat nicht ein paar Kilos verloren hätte. In Zahlen: Der Demon wiegt knapp 91 Kilogramm weniger als die Hellcat.

Um Gewicht zu sparen, wird der Demon serienmäßig mit nur einem Sitz ausgeliefert: dem des Fahrers. Wenn ihr einen Beifahrerplatz möchtet, könnt ihr diesen dazubuchen. Für einen US-Dollar. Wenn ihr unbedingt eine Rückbank möchtet, findet ihr auch diese in der Aufpreisliste für … ja … einen weiteren US-Dollar. Ein bahnbrechendes Konzept, oder?

Ein weiteres Novum für ein Serienfahrzeug? Der Demon verfügt über eine Getriebebremse. Diese Dragster-Klammer sperrt die Gangbox, damit ihr den Antriebsstrang unter Vorspannung setzen könnt, ohne dass der Wagen davonschiebt. Was bei der schmalen Vorderrad-Dragbereifung schon einmal passieren kann.

Ihr stellt euch an den Start, aktiviert das System und drückt das Gaspedal in den Fußboden. Wenn jetzt das grüne Licht erscheint, müsst ihr nur noch die Getriebebremse per Knopfdruck lösen und schon geht es mit einem Wheelie und 719 Newtonmeter (die vom Start weg anliegen) in Richtung Ziellinie. Damit sichergestellt ist, dass ihr es auch bis zum Ende des Dragstrips schafft, wurde der Antriebsstrang massiv verstärkt.

Aber denkt nicht, dass der Demon mit Kurven nicht umgehen könnte. Bloß nicht. Mit verstellbaren Dämpfern kann der Demon auch einen anspruchsvollen Rundkurs unter die Räder nehmen. Und das wahrscheinlich besser, als jeder andere Challenger zuvor. Bei Kurventests wurden nämlich extrem hohe G-Werte ermittelt.

Die Höchstgeschwindigkeit ist wegen der Drag-Bereifung übrigens bei 270 km/h begrenzt. Und wenn die 315er überall aufgezogen sind, verzögert der Demon besser als eine Viper ACR.

Dodge Challenger Demon 2017 Promo2

So liebste Leser, bei diesem wahnwitzigen Informationshaufen wollen wir es vorerst belassen. Wir denken er liefert euch genug Gesprächsstoff für all die Wochen, die es noch dauern wird, bis wir den Dodge Challenger SRT Demon vielleicht einmal fahren dürfen.

Ihr wollt Infos zur Markteinführung und zum Preis? Hier heißt es: Nur Geduld ...

Autor: TopGear/Manuel Lehbrink 

 

Aktuelle Nachrichten

Bildergalerien

Tests und First Drives

Nachrichten im Video

Die besten Videos aus TopGear TV

Die neuesten Ausgaben von TopGear in unserem Shop

Zum Seitenanfang