Der PS-Kampf im Kompaktwagen-Segment geht in die nächste Runde. Dieses Mal mit Fünfzylinder-Fanfare ...

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Der Krieg der kompakten PS-Götter geht in die nächste Runde. Der neuste Anwärter auf den Thron ist der frisch geliftete Audi RS Sporback mit jetzt 400 PS. Ja, verehrte Kunden eines Mercedes-AMG A 45, euer Kompaktwagen aus Affalterbach ist mit 381 PS jetzt nur noch auf dem zweiten Rang.

Im Audi RS 3 Sportback sorgt „der stärkste Serien-Fünfzylinder der Welt für Vortrieb“. Heißt: Der 2,5 Liter große Turbobenziner leistet mit 400 PS künftig 33 PS mehr als das Vorgängeraggregat und ist dank eines Aluminium-Kurbelgehäuses auch noch 26 Kilogramm leichter geworden. Die 480 Newtonmeter (plus 15 Newtonmeter) liegen zwischen 1700 und 5850 Touren an. 0-100 km/h gelingen in 4,1 Sekunden (hier gehen Grüße an den Allrad und das Siebengang-DSG raus) und wenn euch 250 km/h Höchstgeschwindigkeit zu langsam ist, hebt Audi den Topspeed auf 280 km/h an. Übrigens: Ein A 45 ist 0,1 Sekunden langsamer auf Landstraßengeschwindigkeit. Ätzend.

Was ebenfalls für den Audi spricht: Der Durchzug wird von dem Fünfzylinder-Sound begleitet. Er entsteht durch das abwechselnde Zünden direkt benachbarter und weiter voneinander entfernter Zylinder.

„Drive Select“ ist Serie. Damit könnt ihr die Lenkung, das Motormanagement, den Klappenauspuff und die optionalen adaptiven Dämpfer des RS-Sportfahrwerks in vier Modi verändern. Außerdem ist die Spur gegenüber den normalen Serienmodellen um 20 Millimeter verbreitert, in den Radkästen sitzen 19-Zöller und eine Bremsanlage mit 370er-Scheiben vorne (auf Wunsch in Keramik-Ausführung) verzögert den neuen RS 3.

Optisch tut sich nicht viel. Okay, es gibt einen neuen Single-Frame-Grill, neue Blades in der Frontschürze und serienmäßige LED-Scheinwerfer. Aber sonst?

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Während wir uns im Innenraum vor allem darüber freuen, dass die Alcantara-Einsätze am unten abgeflachten Sportlenkrad endlich an der richtigen Stelle sind (drei und neun Uhr), dürfen die Technik-Freaks unter euch jetzt dank „Audi virtual cockpit“ (mit speziellem RS-Screen), Apple CarPlay, Android Auto und allerlei neuer Assistenten in Jubel verfallen.

Wenn ihr den gelifteten Audi in persona sehen möchtet, müsst ihr zum Genfer Autosalon 2017 kommen. Er läuft vom 9. bis zum 19. März. Bestellen könnt ihr den RS 3 Sportback ab April 2017. Mindestens 54.600 Euro wollen dann an Audi überwiesen werden. Was jetzt noch für einen A 45 spricht? Er kommt 3430 Euro günstiger ...

Autor: Manuel Lehbrink

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