Der jüngste VW-Polo-Rivale kommt aus Spanien. Er bekommt clevere Technik, den Leon-Look und eine neue Plattform ...

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Hier ist er also, der neue Ibiza. Er ist die jüngste Version des Seat-Bestsellers. Seit 1984 konnte der Hersteller 5,4 Millionen Einheiten verkaufen.

Wir haben gleich mehrere Highlights für euch: Erstmals wird es keinen Dreitürer mehr geben. Außerdem ist der Ibiza gewachsen (87 Millimeter in der Breite und einen 95 Millimeter längeren Radstand). Länge und Höhe bleiben nahezu identisch. Und trotzdem soll es mehr Platz im Innenraum geben und der Kofferraum fasst jetzt 355 Liter. Ein Plus von 63 Liter.

Möglich macht dies die neue Plattform namens MQB A0. Der Ibiza ist das erste Modell auf dieser Basis. Der VW Polo und der Audi A1 werden folgen. Der MQB (also der modulare Querbaukasten) lebt unter so ziemlich jedem Fahrzeug der VW AG … vom Golf bis hin zum Kodiaq. Auf dem Weg liegen Fahrzeuge wie der TT oder der Superb. Erstaunlich, oder?

Der MQB ist auch der Grund, weshalb der neue Ibiza leichter wird und gleichzeitig bis zu 30 Prozent steifer.

Ab der Markteinführung im Juni 2017 (die Premiere ist übrigens auf dem Genfer Autosalon im März) sind zahlreiche Motoren erhältlich. Los geht es mit 1,0-Liter-Saugbenzinern mit 65 oder 75 PS. Seat schraubt auch einen Turbolader an den Dreizylinder. Dann sind 95 oder 115 PS drin. Für die Selbstzünder-Fans gibt es einen 1,6-Liter-Vierzylinder-Diesel mit 80, 95 oder 115 PS und Erdgas-Freunde kommen bei einem 1,0-Liter-TSI mit 90 PS auf ihre Kosten.

Zu wenig Leistung? Dann müsst ihr euch bis Ende 2017 gedulden. Dann schiebt der Hersteller einen 1,5-Liter-Vierzylinder-TSI mit 150 PS nach.

Getriebe? Bis 95 PS wird mit einem manuellen Fünfgang-Getriebe gekoppelt, danach kommt ein Sechsgang-Getriebe zum Einsatz. Für die größeren Motoren ist ein Siebengang-DSG erhältlich.

So ganz subjektiv betrachtet, ist der neue Ibiza schon recht ansehnlich geworden, oder? Vor allem, weil er jetzt noch mehr nach dem größeren Leon aussieht.

Im Innenraum wird es ebenfalls interessant. Und zwar in Form von sehr vielen netten Ausstattungsmöglichkeiten. Freut euch auf viel Konnektivität, einen adaptiven Tempomat, Keyless-Go, einen Kollisionswarner und eine Hifi-Anlage von Beats. Es sollte also ganz angenehm im Ibiza zugehen. Auch auf längeren Strecken ...

Informationen zu Preisen oder einem schönen und vor allem schnellen Cupra gibt es übrigens noch nicht. Abwarten.

Bis dahin: Den hier oder bleibt ihr bei eurem VW Polo?

Autor: TopGear/Manuel Lehbrink

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