Ihr seht keinen Unterschied? Wir auch nicht! Zeit für eine Facelift-Analyse

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Was ihr hier seht, ist ein brandneues Modell. Versprochen. Naja okay, BMW sagt, es ist neu. Also schnell die große Lupe geholt und geschaut, was sich wirklich verändert hat.

Aaalsoooo, was ist den jetzt alles neu am neuen 4er? Ah. Ja. Achso. Okay, er hat also neue LED-Scheinwerfer (jetzt Serie) und neue Rückleuchten. Und einen „großen Lufteinlass mit auffälligen Streben“, was sich vermutlich auf das Schnauzer-artige Ding bezieht, dass sich jetzt um den unteren Teil der Frontschürze wickelt (beim normalen 4er ohne M-Sportpaket). Zusammen mit dem neuen „Augenbrauen“-Design der Scheinwerfer ergibt das eine ziemlich haarige Front.

Die größte Änderung ist aber tatsächlich am Fahrwerk zu finden. BMW verspricht bessere Dämpfer (straffer und sportlicher, ohne den Komfort zu beeinträchtigen) und eine optimierte Lenkung. Komischerweise kommt die verbesserte Abstimmung nur beim Coupé und Gran Coupé. Beim Cabrio ist laut BMW alles gut, so wie es ist. Wie dem auch sei, alles in allem ist das ziemlich nebulös, weshalb wir mit einem seriösen Urteil gerne warten würden, bis wir den neuen 4er tatsächlich gefahren haben.

Schreiten wir voran in Richtung Innenraum, wo sich BMW vor allem mehr Exklusivität und Wertigkeit gewünscht hat. Wer die Materialgüte des bisherigen 4ers mit der Qualität eines aktuellen Mercedes C-Klasse Coupés vergleicht, ahnt schnell, dass das eine ziemlich gute Idee ist. Jetzt gibt es also drei neue Lederausstattungen in den großartigen Farben Nachtblau, Cognac und Elfenbeinweiß sowie … erm … neue Umrandungen für die Lüftungsdüsen.

Ebenfalls neu (und hauptsächlich optional) sind diverse neue Möglichkeiten zum Connecten, Navigieren, Darstellen und ganz generell zum Tun aller möglichen Dinge, die vom eigentlichen Fahren ablenken, aber sich als absolute Lebensretter erweisen, wenn man an einer kalten Winternacht heim will und sich gerade an der Abzweigung von Irgendwo nach Nirgendwo befindet. Im Klartext bedeutet das: Das große Navi hat jetzt Kachelsymbole wie der neue 5er, es gibt eine induktive Ladestation, Wlan und Apple CarPlay.

Übrigens macht das 4er Gran Coupé 50 Prozent aller 4er-Verkäufe aus. Für uns ist das nicht wirklich überraschend, man muss sich das Ding ja nur mal anschauen. Und ja ja … auch wir kennen den Witz über die viertürige Version einer zweitürigen Version eines Viertürers, aber irgendwann reicht es auch mal wieder.

Motorenseitig ändert sich beim BMW-4er-Facelift nichts und auch die Neuerungen am M4 sind mehr als dezent. Er kriegt die neuen Scheinwerfer und Rückleuchten und alles, was im Innenraum neu gezeichnet und infotainmentisiert wurde. Es bleibt bei 431 PS oder 450 PS, wenn ihr euch das Competition-Paket holt (was ihr unbedingt tun solltet).

Genug gute Gründe, sich sofort überfallartig in Richtung BMW-Händler zu stürzen und den „neuen“ 4er zu bestellen? Oder doch lieber ein C-Klasse Coupé? Oder einen A5? Oder einen Lexus RC? Verratet es uns ...

Autor: TopGear/Stefan Wagner

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