Rennfertige Exige verbannt Scheinwerfer, Airbags und manuelles Getriebe. Rennfertige Exige ist ziemlich schnell

 

  • 180x100 Towidth 85 Lotus Exige Race380 17 01
  • 180x100 Towidth 85 Lotus Exige Race380 17 02
  • 180x100 Towidth 85 Lotus Exige Race380 17 03
  • 180x100 Towidth 85 Lotus Exige Race380 17 04

Der Lotus Exige Sport 380, ihr werdet euch vielleicht erinnern, ist die entkernte, wütendere, rennigere Version der Exige. Abgesehen davon fährt sie so gut, dass einem die Superlative ausgehen. Gehen wir einfach mal davon aus, dass ihr reich seid und heldenhaft und dass ihr auf etwas gewartet habt, das NOCH WENIGER Gewicht und NOCH MEHR Downforce hat … naja, dann haben wir jetzt etwas, das euer Herz wärmen dürfte.

Ja, das hier ist die Race-Version der Exige 380. Und stellt euch vor, sie heißt Lotus Exige Race 380. Hier wurde ganz offensichtlich kein Marketing-Budget für hochqualifizierte Namensfindungskomissionen verschwendet. Sehr gut. Stattdessen hat man allen verfügbaren Grips eingesetzt, um Dinge loszuwerden, die Rennautos nicht benötigen. Diese „Dinge“ beinhalten Scheinwerfer, Airbags, Glasscheiben und vernünftige Instrumente. Das hier ist nicht der gewöhnliche Lotus eines halbambitionierten Trackday-Fans.

Zum Einsatz kommen einstellbare Öhlins-Dämpfer, verstellbare Stabis und ultraleichte Schmiederäder. Seriöses Gebremse stellen Stopper von AP Racing sicher. Abstruserweise könnt ihr weitere zehn Kilo sparen, wenn ihr euch für den optionalen Titan-Auspuff entscheidet. Das Auto selbst kostet 99.500 britische Pfund (etwa 115.000 Euro) plus Steuern. Und ganz ehrlich: Wer mehr als 115 Riesen für ein Rennauto raushaut, der legt auch gerne noch ein paar Scheine für federleichte Abgasentsorgung dazu.

Mit 995 Kilo Trockengewicht und 380 PS ist die Kompressor-V6-befeuerte Exige Race das, was man wohl unter „verflucht schnell“ versteht. Dank gütiger Mithilfe eines sequenziellen Paddleshift-Getriebes von Xtrac geht die Renn-Exige in 3,2 Sekunden auf 100 km/h. Auf dem Lotus-Testkurs in Hethel ist sie erschreckende 1,5 Sekunden schneller als die ziemlich schnelle Exige Cup R. Und was den Abtrieb betrifft: Der große Frontsplitter, die kleinen Flicks und der große Wing helfen bei der Generierung von 240 Kilo Downforce bei 270 km/h.

Die Wahl zwischen diesem schönen Gefährt und einem Porsche Cayman GT4 Clubsport heften wir entsprechend ab unter „Probleme, die man gerne hätte“ ...

Autor: TopGear/Stefan Wagner

Aktuelle Nachrichten

Bildergalerien

Tests und First Drives

Nachrichten im Video

Die neuesten Ausgaben von TopGear in unserem Shop

Zum Seitenanfang