Hurra! Das Toyota-Hot-Hatch ist zurück. Mit mehr als 210 PS

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Das, Internet, ist ein Toyota Yaris Hot Hatch. Diejenigen unter euch, die bereits ein gewisses Alter erreicht haben, werden sich unter Umständen mit Freuden an den hochdrehenden Yaris TS erinnern. Nun erhält er seinen überfälligen Nachfolger. Der Rest von euch wird vermutlich einfach nur überrascht sein, dass ein derart langwe … äh vernünftiges Auto eine superscharfe Variante bekommt.

Allerdings kehrt Toyota 2017 mit dem monströsen Yaris WRC in die Rallye-WM zurück, also macht eine schnelle Straßenversion absolut Sinn.

Unglücklicherweise hat man dem hier zu bestaunenden Auto das allmächtige Aerokit des WRC-Autos gestohlen. Naja, und mit mehr als großer Wahrscheinlichkeit wird man es auch von den hinteren Antriebswellen befreien. Es ist davon auszugehen, dass der Sport-Yaris mit Frontantrieb leben muss. Allerdings dürfen wir uns über schöne kleine Alus, einen adrett geformten Heckspoiler sowie über eine zentral angelegtes Auspuff-Endrohr freuen.

Toyota hat bereits bestätigt, dass das Auto „mehr als 210 PS“ haben wird. Wir hoffen, dass diese Aussage nicht 211 PS bedeutet. Allerdings würde selbst ein derart schamloses Versprechen den Yaris noch immer zu einem der stärksten Autos seiner Klasse machen. Er wäre in jedem Fall stärker als der Fiesta ST, der Peugeot 208 GTi, der Polo GTI und der Mini Cooper S, wenn auch nicht ganz so stark wie ein Mini John Cooper Works oder ein Renault Clio 220 Cup.

Es wird gemunkelt, dass der kleine Krawallbruder auf den Namen Yaris Gazoo hören könnte. Wie Toyotas Rallye-Team, um die Verbindung zum WRC-Auto zu stärken. Mehr Details sollten zwischen heute und der Premiere des scharfen Yaris auf dem Genfer Autosalon 2017 im März landen. Motor, Höchstgeschwindigkeit, 0-100-km/h-Zeit und alles, was man sonst noch gerne an Infos zu einem Performance-Auto haben möchte. Bleibt nur zu hoffen, dass er auch ein anständiges Schaltgetriebe implantiert bekommt.

Ach ja, solltet ihr richtig nerdig unterwegs sein, werdet ihr festgestellt haben, dass es sich hierbei auch um einen Vorgeschmack auf das Facelift der kompletten Yaris-Reihe handelt. Neue Leuchten, neue Schürzen sowie ein bisschen Getüftel an Fahrwerk, Interieur und Infotainment sind zu erwarten. Vermutlich wird euch das nicht besonders interessieren. Was euch aber interessieren sollte ist, dass der Fiesta ST vielleicht – endlich – einen Rivalen bekommt, der ihn ordentlich aufmischt.

Immerhin hat Toyota mit dem GT86 bereits bewiesen, dass sie sehr spaßige kleine Autos bauen können. Hoffen wir, dass noch ein bisschen Magie für den neuen Yaris übrig ist …

Autor: TopGear/Stefan Wagner  

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