Neuer Alfa Romeo Stelvio basiert auf der Giulia und debütiert mit raketenstrammen 510 PS

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Sagt Hallo zum allerersten Alfa-SUV aller Zeiten. Der Alfa Romeo Stelvio war quasi unvermeidlich, wer sich selbst als Premium-Marke sieht, kommt ohne ein aufgebocktes Gefährt nämlich einfach nicht mehr klar. Auf der Los Angeles Auto Show ist es nun endlich soweit – der Stelvio ist hier.

Das erste, worüber ihr euch vermutlich Gedanken machen werdet, ist das Styling. Er hat Tonnen davon. Auch wenn er natürlich aussieht, wie eine stelzigere, heckklappigere Giulia, aber das Ganze funktioniert erstaunlich gut.

Mit einer Länge von 4,68 Meter spielt er in der Macan-Liga und wie die ausgeflippten vier Endrohre vermuten lassen, seht ihr hier das Topmodell Stelvio Quadrifoglio mit etwas mehr Bodykit und diversen Anflügen von Carbon (innen und außen).

Und ja, das bedeutet auch, dass ihr künftig einen Alfa-Geländewagen mit 510 PS kaufen könnt. Oh Mann. Der 2,9-Liter-Biturbo-V6 wurde mit Ferrari-Know-How entwickelt und ist bereits in der Giulia Quadrifoglio nicht weniger als atemberaubend. Verbunden ist er serienmäßig mit einer ZF-Achtgang-Automatik (gibt es optional auch in der Giulia) und auch den Race-Modus darf er behalten, so absurd das in einem SUV auch erscheinen mag. Mit einer 0-100-km/h-Zeit von 3,9 Sekunden, 285 km/h Höchstgeschwindigkeit und einer elektronischen Torque-Vectoring-Hinterachssperre ist der Stelvio laut Alfa das schnellste SUV der Geschichte. Die Italiener planen überdies – und sie sind dabei sehr siegessicher –, den Nürburgring-Rekord für SUVs zu atomisieren. Der liegt derzeit bei 7:59 Minuten und gehört dem Porsche Cayenne Turbo S.

Aber natürlich wird es auch weniger flamboyante Antriebskost geben. Alfa hat bereits einen 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner mit 280 PS bestätigt und ihr könnt euer letztes Hemd darauf verwetten, dass sich da auch der ein oder andere Diesel in den Stelvio-Motorraum verirren wird. Soll Alfas neues Midsize-SUV tatsächlich die Stückzahlen so massiv nach oben treiben, wie erhofft, geht es (vor allem für Europa) einfach nicht ohne.

Laut Alfa wurde der Stelvio nach einer der glorreichsten Straßen der Welt (dem Stilfser Joch alias Passo dello Stelvio) benannt, was einen ersten Hinweis darauf geben soll, wie vie Fahrspaß dieses Auto wohl liefern wird. Er leiht sich fast die komplette Technik-Garderobe von der Giulia (das ist sehr vernünftig, schließlich ist die Giulia brillant), kommt aber mit Alfas Q4-Allradsystem, das in der Regel 100 Prozent der Kraft an die Hinterräder leitet. Entdeckt es Schlupf, gehen bis zu 60 Prozent nach vorne. Das ist sehr erfreulich, weil es sicherstellt, das genug vom Heckantriebs-Spaß übrigbleibt, den Alfa mit der Giulia so glorios wiederentdeckt hat.

Für die Kraftverteilung zwischen den Hinterrädern sorgt das gute alte Torque Vectoring in Form einer Doppelkupplung. So wird das Handling noch ein bisschen schärfer. Für das richtige Maß zwischen Sport und Komfort sorgen elektronisch geregelte Dämpfer. Alfa spricht auch von einer perfekten Gewichtsverteilung und wir nehmen mal an, dass sie damit 50:50 meinen. Carbonteile (Kardanwelle, auf Wunsch auch die Bremsen) und viel Aluminium in der Karosserie dürften den Stelvio leichter machen als die SUV-Konkurrenz, wobei das in den meisten Fällen keine allzu große Leistung ist.

All zu viele Details hat Alfa über den Stelvio noch nicht in Umlauf gebracht. Dinge wie Verbräuche, Preise et cetera gibt es noch nicht. Was wir aber wissen: Alfas erstes SUV wird im zweiten Quartal 2017 bei den Händlern stehen. Naja, und die Giulia Quadrifoglio startet bei 71.800 Euro. Wir vermuten, der Stelvio dürfte ein paar Tausender draufschlagen.

Jetzt seid ihr dran. Was hat sich in euren Gehirnen an Meinung zum neuen Alfa Romeo Stelvio zusammengebraut? Sollten Porsche Macan, Jaguar F-Pace, all die AMG-SUVs und der BMW X4 besorgt sein?

Autor: Stefan Wagner

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