Ob er was wird? Die ersten Benz-Designstudien zur neuen X-Klasse sehen schon einmal vielversprechend aus ...

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Verehrte Damen und Herren, liebe „trendbewusste, premiumaffine Individualisten“ und „Sojabauern aus Brasilien“ … Ende 2017 erhört Mercedes endlich eure lifestyligen Nutzfahrzeug-Wünsche und bringt etwas Neues auf den Markt.

Die Frage „Wo zur Hölle hat Mercedes denn noch Lücken im Modellprogramm?“ ist durchaus berechtigt, schließlich gibt es mittlerweile SUVs in allen Formen und Größen mit dem Stern auf der Haube. Was fehlt? Eben, ein Pick-up. Und aus diesem Grund hat Mercedes nun zwei neue Designstudien vorgestellt … Vorhang auf für die neue X-Klasse.

Nach dem Citan (dem Renault-Kangoo-Zwilling von Mercedes) trägt die Produktionsgemeinschaft zwischen der Daimler AG und der Renault-Nissan Allianz also eine neue Frucht in Pick-up-Form. Die Basis für die neue X-Klasse ist deshalb der Nissan Navara NP300.

Wir übergeben das Wort an Benz-Chef Dr. Dieter Zetsche: „Mit dem Pick-up von Mercedes schließen wir eine der letzten Lücken in unserem Portfolio. Unser Ziel: Wir wollen jedem Kunden genau das zu seinem Einsatz passende Fahrzeug bieten. Die X-Klasse wird dabei neue Standards in einem wachsenden Segment setzen.“

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Zu den heutigen Standards zählt schon – beispielsweise – die Doppelkabine. Ob auffällige Lackierungen, grobstollige Reifen, Plastikverkleidungen an den Radhäusern und löchrige Heckklappen irgendwann auch zum „Standard“ gehören, bleibt abzuwarten. Aber das in „Lemonaxmetallic“ lackierte Lastentier mit Feuerlöscher auf dem Armaturenbrett und grellem Innenraumkonzept schreit geradezu nach Abenteuer, oder?

Wenn ihr es etwas schicker angehen wollt (Oper, Theater, Luxusshopping), dann ist die edlere Version mit 22-Zoll-Felgen und Ladeflächenabdeckung vielleicht eher etwas für euch. Hier stimmt auch das Premium-Ambiente: Wie klingen Nappaleder, Aluminium und offenporiges Eichenholz für euch? Nicht nach Offroad-Abenteuer? Gut.

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Auf ein Infotainmentsystem mit der ganzen Konnektivität und den modernen Assistenzsystemen müsst ihr nicht verzichten. In keiner der beiden Studien und deshalb wohl auch nicht in der Serienversion. Übrigens: Gebaut wird die X-Klasse für den europäischen, australischen und südafrikanischen Markt im Nissan-Werk in Barcelona. Wenn ihr Lateinamerikaner seid, kommt euer Benz-Pick-up hingegen aus dem Renault-Werk in Cordoba, Argentinien.

Was wir noch wissen, ist bislang herzlich wenig. Es soll ein Topmodell mit V6-Diesel, Allrad, Geländeuntersetzung und zwei Differenzialsperren geben. Außerdem kommt ein Leiterrahmen zum Einsatz, der eine Nutzlast von 1,1 Tonnen ermöglichen soll.

Abmessungen? Leistungsdaten? Getriebe? Weitere Motoren und Antriebe? Verbrauchswerte? Preise? Hier müssen wir uns noch ein wenig in Geduld üben. Wir halten euch auf dem Laufenden ...

Autor: Manuel Lehbrink

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