Über 400 PS, mehr als 500 Kilometer weit und das in einer schicken SUV-Coupé-Form. Die Benz-Zukunft soll eine elektrische werden ...

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Das ist der Mercedes Generation EQ, ein elektrisches und „seriennahes“ Konzeptfahrzeug, welches den Start der neuen Mercedes-Sub-Marke „EQ“ markiert.

„EQ“ steht, laut Mercedes, für „Electric Intelligence“ und unter diesem Namen werden künftig alle batteriebetriebenen Benz-Modelle vertrieben. Doch dabei geht es nicht nur um Autos. „Unsere neue Marke EQ geht weit über das E-Fahrzeug hinaus. EQ steht für ein umfassendes elektrisches Ökosystem aus Services, Technologien und Innovationen“, so Daimler-Chef Dr. Dieter Zetsche.

Doch zurück zu den Autos: Bis 2025 will Mercedes zehn EQ-Elektro-PKW auf den Markt bringen, dazu gesellen sich Busse, elektrische Lieferwagen und LKWs. Jedes vierte Fahrzeug könnte demnach in nicht einmal zehn Jahren ein Elektroauto sein, sagt Mercedes.

Die Serienversion des nun gezeigten Generation EQ soll (ebenfalls laut Hersteller) in etwa so viel kosten wie ein gut ausgestatteter GLC, also rund 50.000 Euro. In drei Jahren soll es soweit sein ...

Alle neuen Modelle stehen auf einer neuen und skalierbaren E-Fahrzeug-Architektur, die aus Stahl, Aluminium und Kohlefaser besteht und speziell für batterieelektrische Modelle entwickelt wurde.

So können mittels Radstandveränderungen die Anzahl und die Größe der Batterien je nach Modell angepasst werden. Welche Varianten man plant? SUVs, Limousinen, Coupés, Cabriolets, das volle Programm eben ...

Der Generation EQ verfügt über zwei Elektromotoren, einen an der Vorder- und einen an der Hinterachse. Mercedes verspricht eine Maximalleistung von über 400 PS und 700 Newtonmeter Drehmoment. So ausgerüstet dürfte das SUV in unter fünf Sekunden auf Tempo 100 sprinten.

70 Kilowattstunden passen in die Akkus und eine Reichweite von über 500 Kilometer soll möglich sein. Geladen wird mit oder ohne Kabel.

Selbstverständlich verfügt diese Studie über einen riesigen Haufen an Technik, über die wir hier sprechen müssten. Wir beschränken uns auf ein paar Highlights, um den Rahmen nicht zu sprengen und euch mit Sachen wie der „Car-to-X-Technologie“ zu Tode zu langweilen …

Also: Der EQ weiß, wie scharf eine Kurve ist, und kann vorher die Geschwindigkeit anpassen. Warum? Weil er (wie bereits erwähnt, Car-to-X und so) mit seiner Umwelt und anderen Fahrzeugen kommunizieren kann und er auf einen Datenberg aus der Cloud zugreifen kann.

Das Exterieur kommt einem aktuellen SUV-Coupé sehr nahe, doch die Außenhaut ist irgendwie viel glatter und aufregender beleuchtet. Im Innenraum stoßt ihr noch auf Konzept-Charakter: Es gibt eigentlich keine Knöpfe, nur die Sitzverstellung hat noch welche. Alles wird stattdessen über riesige Touchscreens gesteuert und verwaltet. Selbst im verhältnismäßig kleinen Lenkrad befinden sich drei Displays.

Wie wird wohl die Serienversion einmal aussehen? Wir haben da so eine Vermutung, dass es die 21-Zöller und die Kameraspiegel mal wieder nicht auf die Händlerhöfe schaffen … oder?

Autor: TopGear/Manuel Lehbrink

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