Bock auf einen Einstiegs-GTC4Lusso? Ohne Allrad und ohne V12?

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Neuigkeiten aus Maranello: Hier seht ihr den Ferrari GTC4Lusso T. Es handelt sich bei dem Fahrzeug um eine turboaufgeladene V8-Version mit Hinterradantrieb, die von dem wunderbaren Allrad-V12-Grand-Tourer abstammt.

Wo die Premiere des neuen Einstiegsmodells stattfinden soll? Na auf dem Pariser Autosalon 2016 (1. bis 16. Oktober).

Unter der langen Haube steckt der 3,9-Liter-V8, den wir bereits aus dem California T kennen. Im Lusso T sorgt das Aggregat für 610 PS und 760 Newtonmeter Drehmoment. 0-100-km/h? 3,5 Sekunden … und damit eine Zehntel langsamer als der V12 mit Allrad. Höchstgeschwindigkeit? Über 320 km/h. Zahlen, die irgendwie nicht nach Einstiegsmodell klingen, oder?

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass Ferrari ein Fahrzeug mit verschiedenen Motoren anbietet. In den Achtzigern steckte der Hersteller einen Zweiliter-V8 in den 308 und nannte ihn 208. Ein paar Jahre später wurde dann ein Turbolader verbaut und der erste straßenzugelassene Turbo-Ferrari war geboren.

Zurück in die Gegenwart: „Die Eigenschaften des V8-Turbo sind bestens für den täglichen Einsatz in einem städtischen Umfeld geeignet: tiefer und kraftvoller Klang bei Vollgas aber verhaltener bei niedriger Geschwindigkeit“, meint Ferrari.

Mit einem Leergewicht von 1740 Kilogramm ist der „T“ 50 Kilo leichter als das V12-Monster. Die Gewichtsverteilung lautet 46:54 (vorne/hinten). Und obwohl der Allradantrieb fehlt, ist die Allradlenkung weiter mit an Bord. Genau wie die neueste Generation der sogenannten „Side Slip Control“.

Die Optik und der Innenraum unterscheiden sich nicht von einem normalen GTC4Lusso. Heißt: Ihr bekommt vier Sitze, einen 10,3-Zoll-Touchscreen und einen erstaunlich großen Kofferraum. Zum Preis hat sich Ferrari noch nicht geäußert. Wir gehen aber davon aus, dass der „T“ etwas günstiger sein wird als der V12 mit seinem Basispreis von 261.883 Euro.

Wenn ihr euch so einen Wagen als Daily Driver leisten könnt, dann ist euch unser Neid sicher ...

Autor: TopGear/Manuel Lehbrink

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