Die vierte Generation des Polo-Gegners ist offiziell enthüllt. Alle Infos hier

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Okay, dieses Auto hängt vermutlich nicht an sehr vielen Kinderzimmer-Wänden. Aber der neue Kia Rio ist eines dieser Autos, in denen man sich früher oder später selbst wiederfindet. Warum? Weil praktisch, gut und billig! Kia hat im Jahr 2015 eine halbe Million Exemplare des alten Modells unter die Leute gebracht. Dass die Kiste nun in allen Belangen verbessert wurde, dürfte den Reiz für sparsame und praktisch veranlagte Menschen, denen Image egal ist, nicht gerade schmälern. Wir geben euch jetzt einfach mal die Highlights des Neuen, der auf dem Pariser Autosalon sein Publikumsdebüt geben wird. Alles andere könnt ihr dann mit euch selber ausmachen.

Das hier ist die vierte Genration des Kia Rio. Und sie hat einen komplett neuen Look. Der „Tigernasen“-Grill bleibt, aber er ist dünner und breiter. Dazu gibt es neue Lichter, eine längere Haube und einen längeren vorderen Überhang. Ebenfalls zu finden: Neue Sicken, eine schmalere C-Säule und ein leicht stämmigerer Hintern. Insgesamt ist der neue Rio minimal länger (15 Millimeter) und flacher (fünf Millimeter). Der Radstand wächst um zehn Millimeter. So weit, so marginal.

Zum gewachsenen Chassis gesellt sich eine geänderte Feder-Dämpferabstimmung. Kia verspricht besseres Handling mit mehr Rückmeldung und gleichzeitig einen besseren Fahrkomfort. Viel allgemeiner geht es kaum, aber der erste Test wird zeigen, was die Koreaner damit meinen.  

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In Sachen Sicherheit bekommt der neue Kia Rio das sogenannte ADAS (Advanced driver Assistance System). Es beinhaltet neben einem Spurhalteassistenten auch eine autonome Notbremsung mit Fußgängererkennung. Möglich macht es die Kombination aus Fernbereichs-Radar und Kamerasystem. Das ist ziemlich viel Holz für ein B-Segment-Auto und die eigene Omi ist nun auf ihrer täglichen Einkaufstour noch sicherer unterwegs.

Für den Antrieb der Vorderräder sorgt beim ausschließlich fünftürigen Rio eine ganze Reihe an Aggregaten. Alte Bekannte sind die 1,2- und 1,4-Liter-Saugbenziner mit 84 PS und 100 PS. Diese beiden Antriebe sollen vor allem den Preis klein halten. Wer etwas mehr Verve will, greift besser zum Turbobenziner mit einem Liter Hubraum. Wie im Schwestermodell Hyundai i20 gibt es Varianten mit 100 PS oder 120 PS. Der große Turbo und der große Sauger haben Sechsgang-Getriebe, die beiden kleineren Aggregate kommen mit Fünfgang-Schaltung. Es gibt sogar eine Viergang-Automatik, für alle mit schwächelndem linken Fuß. Wer lieber dieselt: Zwei 1,4-Liter-Selbstzünder mit 70 und 90 PS wird es ebenfalls geben.

Richtig schick geht es innen zu. Okay, der neue Rio sieht aus, als hätte er diverse Innenraum-Ideen aus dem Audi-/Mercedes-Prospekt geklaut, aber ein Fehler ist das sicher nicht. Es gibt einen Haufen Connectivity in Form der üblichen Apple- und Android-Lösungen sowie ein vernünftiges Infotainmentsystem mit Sieben-Zoll-Touchscreen. In Kombination mit dem erwachseneren Außendesign wirkt das hier wie ein sehr attraktives Angebot. Ein Angebot, dass zum richtigen Preis beim Händler stehen wird. Los geht’s im ersten Quartal 2017, vermutlich ab gut 11.000 Euro. Weiterhin dabei: die monumentale Sieben-Jahres-Garantie. Gute Arbeit, Kia.  

Autor: TopGear/Stefan Wagner 

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