Bessere Motoren und ein schickes Design sollen den Abstand zum Kompakt-König verkürzen

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Die Älteren unter euch werden sich noch erinnern: Als Hyundai anno 1991 in Deutschland startete, hat man nur geschmunzelt. Diese Kisten sollen den Markt aufmischen? Niemals! Und dann noch solch putzige Namen wie „Pony“. 20 Jahre später lachte niemand mehr, ganz im Gegenteil. Der ehemalige VW-Boss Martin Winterkorn machte seine versammelte Mannschaft auf der IAA in einem Hyundai i30 zur Sau, denn „da scheppert nix!“

Qualität hat Hyundai auf dem Kasten, das beweist schon die Fünfjahres-Garantie. Doch beim ganz neuen i30 sollen noch ganz andere Dinge überzeugen. Etwa die Konnektivität: Der optionale Acht-Zoll-Touchscreen ist zwar nicht sonderlich subtil in die Mittelkonsole integriert worden, aber er bietet Android Auto und Apple CarPlay. Oder die Assistenzsysteme: aktiver Tempomat mit Abstandsregelung, ein autonomer Bremsassistent, eine Verkehrszeichenerkennung sowie ein Müdigkeitswarner. Und natürlich das Design des i30: Vorne gibt es einen sogenannten „Kaskaden-Kühlergrill“, der laut Hersteller vom Fließen geschmolzenen Stahls inspiriert ist. Insgesamt bleibt der i30 aber angenehm sachlich, so wie es die Kundschaft auch erwartet.

Bei den Motoren hat sich Hyundai vor allem im Benziner-Bereich ins Zeug gelegt. Okay, für Sparfüchse, die im ganzen Land nach dem günstigen i30 suchen, bleibt der 100 PS starke Saugbenziner im Programm. Mehr Spaß dürfte aber der Einliter-Turbo mit 120 PS bereiten, den es bereits im kleineren i20 gibt. Ganz neu ist der 1.4 T-GDI (die Abkürzung ist quasi das TSI von Hyundai) mit 140 PS und 242 Newtonmeter Drehmoment. Ihn gibt es auf Wunsch auch mit einem Siebengang-DKG. Die Doppelkupplung bekommt ihr auch in den Dieseln mit 110 und 136 PS, nur der kleinste Selbstzünder mit 95 PS will per Hand geschaltet werden.

Ach ja: Den Abroll- und Federungskomfort hat Hyundai laut eigener Aussage verbessert. Genau weiß man es ab Anfang 2017, wenn der fünftürige i30 auf den Markt kommt. Noch etwas Geduld ist beim N-Modell gefragt: Hier wird über gut 270 PS gemunkelt. Da lacht dann niemand mehr.

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