Auf der Suche nach der Nische: Baut der Hersteller mit dem Stern jetzt auch noch Carbon-Caddies?

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Das gewöhnliche Golfmobil transportiert seit vielen Dekaden den prinzipiell faulen Golfer über den perfekt geschnittenen Rasen. Das Design hat sich in diesen Jahren nicht wirklich verändert.

Okay, manche Individualisten haben ihre kleinen Elektroflitzer in einen Hummer oder in einen Escalade verwandelt, die Reichweite und die Endgeschwindigkeit erhöht, aber im Grunde blieben sie immer gleich: kleine Räder in jeder Ecke, eine etwas depressiv dreinschauende Front, Platz für zwei Golftaschen und ein windiges Plastikdach. Langweilig ...

Mercedes hat deshalb nun entschieden, der Fahrzeugnische eine Renovierung zu verpassen, wie ihr auf den obigen Bildern sehen könnt. Zusammen mit der Firma Garia hat der Hersteller das Golfmobil des 21. Jahrhunderts entwickelt. Es soll ein echter „Sport Wagen“ sein. Geschnallt? „Sport“ und „Wagen“. Toll.

Spaß beiseite, denn das Mobil ist wirklich schnell. Unter der Smart-ähnlichen Karosse verbergen sich ein Carbon-Chassis und ein 4,1 PS starker E-Motor, der für eine kurze Zeit sogar 15 PS entwickeln kann. Die Höchstgeschwindigkeit soll bis zu 30 km/h betragen.

Die Lithium-Ionen-Batterie reicht für 80 Kilometer und kann innerhalb von sechs Stunden wieder aufgeladen werden. Es gibt sogar Scheibenbremsen und eine Doppelquerlenker-Aufhängung – aber leider noch keine Informationen über eine mögliche AMG-Variante.

Ihr könnt das Golfmobil sogar ausstatten wie einen Mercedes. Unter dem Sitz befindet sich ein Kühlschrank, damit euer Schokoriegel nicht schmilzt und unter dem Armaturenbrett könnt ihr eure Golfbälle aufbewahren. Außerdem gibt es genug Platz für Gläser und eine Flasche Schampus.

Weil es sich um ein Produkt aus der Zukunft handelt, wurde darüber hinaus ein 10,1-Zoll-Touchscreen ins Armaturenbrett integriert. Dort werden wichtige Fahrzeugdaten, eure Punktekarte und ein Platzplan visualisiert.

Erst einmal sollen nur zwei Exemplare gebaut werden, um anschließend die Resonanz von möglichen Kunden abzuwarten. Wenn die begeistert sind, werden mehrere Einheiten folgen. Erst dann werden wir Einzelheiten über mögliche Preise erfahren ...

Autor: TopGear/Manuel Lehbrink

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