Heckantrieb und über 600 PS unter altbekanntem Namen: Ja, liebe Freunde, die 911-Familie wächst wohl weiter ...

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Großfamilien sind etwas Feines. Alle Mitglieder haben die gleichen Gene, sind aber doch irgendwie verschieden. Genau so ist es in der ziemlich umfangreichen 911-Familie: Vom 370 PS starken Carrera bis zum 580-PS-Monster namens Turbo S ist für jeden etwas dabei.

Und wenn ihr es etwas exotischer mögt, könnt ihr immer noch auf den GT3 RS, den 911 R, ein Cabrio oder eine Targa-Variante zurückgreifen. Wie auch immer, insgesamt zählen wir aktuell 16 verschiedene 911-Versionen …

Wieso wir hier über Familienplanung reden? Nun ja, weil die von Porsche anscheinend immer noch nicht abgeschlossen ist. Die obigen Erlkönig-Bilder geben uns jedenfalls den Anlass zu dieser Vermutung. Was wir erwarten? Nichts Geringeres als einen neuen 911 GT2.

Internetgerüchte (die zuverlässigsten Quellen überhaupt) sprechen auch von einem möglichen Hardcore-GT3-RS – also eventuell einem GT3 RS 4.2. Wir sind da anderer Meinung, weil a) die Lufteinlässe am Hinterteil auf den Einsatz von Turboladern schließen lassen und weil, b) die Endrohre der Abgasanlage rechts und links in der Heckschürze sitzen und nicht in der Mitte.

Also doch ein GT2 und was für einer: Da in den 911-GT2-Fahrzeugen traditionell die Motoren aus dem aktuellen Turbo S zum Einsatz kommen, kann mit dem 3,8-Liter-Sechszylinder-Twinturbo-Boxer im Maschinenraum gerechnet werden. Statt 580 PS aber mit rund 620 PS. Und wenn noch ein GT2 RS folgt, dann macht euch auf bis zu 660 PS gefasst ...

Und jetzt kommt der Punkt, der den GT2 zu einem wahnsinnigen Auto machen könnte: Anders als der Turbo S, der stets mit Allradantrieb ausgerüstet wird, dürfte das Siebengang-PDK ausschließlich die Hinterachse mit Motorpower versorgen. Mehr Stabilität könnte lediglich die aus den anderen 911-Topmodellen bekannte Allradlenkung bringen.

Wer jetzt schon mit den Hufen scharrt, ist allerdings etwas früh dran. Noch habt ihr wohl bis Ende 2017 Zeit, um mindestens 200.000 Euro auf die hohe Kante zu legen …

Ist aber die Geduld und das Geld wert, oder?

Autor: Manuel Lehbrink

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