Der Name? Mini Vision Next 100. Das Ziel? Personalisierung auf höchster Ebene ...

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Man steigt in seinen personalisierten Mini ein. Fährt zum Flughafen. Fliegt irgendwo hin. Am Ziel steigt man dann in einen anderen Mini und dieser sieht genauso aus wie der, der am Ausgangpunkt zurückgelassen wurde. Klingt nach Zukunft, oder? Das ist die Zukunft. Und zwar die, die sich Mini vorstellt ...

Das Mini-Konzept namens „Vision Next 100“ soll nun zeigen, wie ein Mini in 100 Jahren aussehen könnte. Hier findet ihr das Pendant von BMW ...

BMW-Chefdesigner Adrian van Hooydonk sagte bei der Premiere in London: „Mini steht für clevere und persönliche Mobilität in der Stadt, die alle Sinne berührt. Dafür muss man in Zukunft vielleicht kein eigenes Fahrzeug mehr besitzen.“

Also in etwa so, wie ihr heute euer Smartphone wechselt: Alle Daten, die auf dem Telefon gespeichert sind, existieren auch als Backup in der mysteriösen Cloud. Wenn ihr euer Handy also in der Toilette versenkt, könnt ihr euch einfach ein neues kaufen und in wenigen Stunden ist es so personalisiert wie das alte.

Warum Mini so ein System anbieten möchte? Nun ja, weil Minis schon heute in Großstädten für Carsharing genutzt werden. Wenn man sich beim Mieten von Autos jedes Mal so fühlt, als säße man im eigenen Wagen, wäre das doch sicher kein Nachteil, oder?

Im Fall Mini bedeutet das nicht nur, dass der geliehene Wagen weiß, ob ihr lieber sportlich oder komfortabel unterwegs seid. Die BMW AG glaubt auch an eine hoch vernetzte Zukunft, in der das Navigationssystem schon vor dem Einsteigen weiß, wo ihr hin möchtet oder wo ihr euch am liebsten aufhaltet. Wo diese Informationen herkommen? Von den Spuren, die ihr so im Internet hinterlasst. Gruselig? Ein bisschen vielleicht ...

Das Auto an sich orientiert sich mit seinen Abmessungen an dem Ur-Mini von 1959. Der Grund hierfür ist wahrscheinlich, dass ein klassischer Verbrennungsmotor fehlt. Stattdessen besteht die Front aus einem transparenten Leerraum. Eine Knautschzone? Fehlanzeige. Die braucht es in 100 Jahren wegen der fortgeschrittenen Assistenzsysteme nicht mehr.

Die Form des ehemaligen Kühlergrills wird noch mit einer Umrahmung dargestellt. In dieser befinden sich auch die runden Scheinwerfer.

Im Inneren gibt es kein klassisches Armaturenbrett mehr, sondern lediglich einen „Rahmen“. Auf ihm sitzt ein (laut Mini) sehr wandlungsfähiges Instrument namens „Cooperizer“. Das Lenkrad und die Pedale sind ebenfalls an dem Rahmen angebracht. Sie sind frei verschiebbar. Je nach dem, ob ihr lieber links oder rechts sitzt beziehungsweise autonom fahren möchtet.

Autor: TopGear/Manuel Lehbrink

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